Spiegelkugel – Partydeko aus den Siebzigern

Die gute alte Spiegelkugel mit ihren wunderschön blitzenden Pailletten ist fast bei jeder Party dabei und aus den Discos auch heute nicht mehr wegzudenken.


Auf jeder Party und bei jedem großen Event kommt mindestens eine der legendären Spiegelkugeln aus den Siebzigern, einem Zeitalter wo das Discofever praktisch neu erfunden worden ist, zum Einsatz und verwandelt die Atmosphäre einer dunklen Disco und Partyfläche zum Lichtspektakel.
Sie kommen wohl nie aus der Mode und man findet sie überall, während sie gekonnt den Sternenhimmel imitieren.
Obwohl eine Spiegelkugel eigentlich nur aus Schaumstoff besteht, der mit vielen kleinen Spiegeln verklebt und mit einem rotierenden Motor betrieben wird, erfreut diese simple Erfindung und Idee jeden Discobesucher. Auf keinem Event darf diese einzigartige Beleuchtung fehlen, die zusätzlich noch von Streulichtern, farblichen "Pinspot" (=Scheinwerfer mit Farbwechsler) oder durch andere Spiegel ausgebaut werden kann.

Qual der Wahl
Die Spiegelkugel ist nicht einfach nur eine Kugel. Man kann oder muss sogar zwischen unterschiedlichsten Größen wählen. Beginnend bei einem Durchmesser von fünf Zentimeter, die sich dann doch wohl eher als Deko eignet, bis hin zu einem Meter Durchmesser können diese Kugeln reichen. Zusätzlich braucht man die passenden Betreiber, also Motoren. Je größer die Kugel, desto leistungsstärker muss der Motor sein. Bei den kleinsten Größen reicht ein einfach betriebener Batteriemotor, während man für die 100 Zentimeter Durchmesser Kugel leistungsstarke Motoren auffahren muss.
Inzwischen hat sich die Idee der rotierenden Kugel weiterentwickelt. Es gibt nun auch für jene, die keine Standardkugel haben wollen eigene Spiegelkegel oder Spiegelmatten, die sich noch gezielter einsetzen lassen. Auch in der Mode lässt sich der bekannte Reflektionseffekt dieser Kugeln wiederfinden, siehe Paillettenkleider.

Teil des Inventars
Durch die einzigartige Zerstreuung des Lichtes und der Reflexion durch die Spiegel glänzt und glitzert das Licht im gesamten Tanzbereich einer Disco. Als würde man sich in mitten von Lichtfunken oder Sternen bewegen. Eine Spiegelkugel ist sozusagen schon ein fester Bestandteil in der Lichttechnikbranche, sowie Bestandteil vieler Filme und Serien. Man erinnere sich an die guten alten, amerikanischen Teenie-Highschool-Filme. Große Abschlussbälle mit der großen Spiegelkugel in der Mitte der Tanzfläche, während man in Krimis oder Thriller oft in Clubs unterwegs ist, wo Ermittler, Tänzer oder die Hauptcharktere in den vielen Lichtpunkten umherwandern.
Spiegelkugeln sind ein Gag, ein Klassiker, der nicht aus der Mode kommt. Durch den hohen Erinnerungswert und den Standard, den diese Kugeln aus Film, Fernsehen, eigener Erfahrung und Präsenz erhält, sind sie ein Muss für jeden Discobesitzer und für jeden Eventveranstalter.