Spielanleitung für Monopoly: die Regeln in der Übersicht

Das beliebte Spiel um Grundstücke und Häuser kann mit einer Spielanleitung für Monopoly leicht erlernt werden.


Wer Monopoly spielen möchte, sollte sich viel Zeit nehmen und am besten die Spielanleitung für Monopoly immer griffbereit haben. Nachdem der Spielplan ausgelegt wurde, werden die Ereignis- und Gemeinschaftskarten verdeckt auf die vorgesehenen Felder gelegt und jeder Mitspieler bekommt als Anfangskapital 1.500 Euro. Einer der Spieler wird zum Bankhalter erklärt und verwaltet getrennt von seinem eigenen Geld die Bankfinanzen, die Besitzsrechtskarten und die Häuser und Hotels. Gemäß der offiziellen Spielanleitung für Monopoly kann auch jemand nur die Bank verwalten ohne selbst mitzuspielen. Jeder Spieler sucht sich eine Spielfigur aus und stellt sie auf das Start-Feld. Es wird ausgewürfelt wer beginnt und der Spieler mit dem höchsten Wurf bekommt die beiden Würfel. Es geht danach immer im Uhrzeigersinn weiter.

Immobilien sind das zentrale Thema
Wer am Zug ist, würfelt mit beiden Würfeln gleichzeitig und zieht seine Spielfigur in der aufgezeichneten Richtung weiter. Je nachdem, auf welcher Art Feld man landet, muss man eine Aktion durchführen. Wer auf ein Grundstück kommt, das noch niemandem gehört, kann es der Bank abkaufen und legt die erhaltene Besitzrechtskarte sichtbar vor sich hin. Gehört es bereits einem Mitspieler, muss die auf der Besitzkarte aufgedruckte Miete geleistet werden. Gehören einem Spieler alle Grundstücke einer Farbe, verdoppelt sich die Miete. Die Spielanleitung für Monopoly macht jedoch ausdrücklich klar: Der Grundstücksbesitzer muss seinen Anspruch anmelden, bevor der nächste Spieler würfelt, sonst verfällt die Miete. Wer einen Pasch gewürfelt hat, darf nach dem Ausführen seiner Aktion nochmal würfeln.

Werke, Bahnhöfe und Steuerfelder
Auch Wasser- und Elektrizitätswerk können erworben und mit Miete belegt werden, sie beträgt beim Besitz eines der Werke das Vierfache der gewürfelten Augenzahl, beim Besitz beider Werke das Zehnfache. Wenn Bahnhöfe erworben werden, steigert sich die Miete mit der Anzahl, die man besitzt. Sie ist auf den Besitzrechtskarten abzulesen. Kommt ein Spieler beim Würfeln auf ein Ereignis- oder Gemeinschaftsfeld, so wird eine zugehörige Karte (laut Spielanleitung für Monopoly immer die oberste des jeweiligen Kartenstapels) gezogen, verlesen und die beschriebene Aktion muss ausgeführt werden. Beim Zug auf ein Steuerfeld muss der aufgedruckte Betrag an die Bank bezahlt werden.

Wenn das Gefängnis ruft
Im Laufe der Runden überquert man auch das LOS-Feld, im Vorbeiziehen zahlt die Bank immer 200 Euro aus. Wer dreimal hintereinander einen Pasch gewürfelt hat, wer eine entsprechende Anweisung durch eine Karte erhält oder wer durch das entsprechende Feld „Gehe in das Gefängnis“ dorthin verwiesen wird, setzt seine Spielfigur auf das Gefängnisfeld und muss drei Runden lang aussetzen, es sei denn, er würfelt einen Pasch oder hat eine entsprechende Schutzkarte, die er aus den Ereigniskarten gezogen hatte. Gemäß der Spielanleitung für Monopoly kann der Gefängnisinsasse auch während dieser Zeit weiter Mieten kassieren.

Häuser und Hotels bauen lohnt sich
Hat man alle Straßen einer Farbe zusammen, so darf man darauf Häuser bauen, jedoch nur maximal vier pro Straße. Diese müssen immer gleichmäßig auf den Straßen einer Farbe verteilt werden, also nicht drei auf einer und auf der anderen gar keins. Hat man vier Häuser auf einer Straße, kann man sie gegen eine Zusatzzahlung in ein Hotel eintauschen. Der Kaufpreis für die Häuser und auch die Miete, die sich mit jedem weiteren Gebäude deutlich erhöht, ist auf den Besitzrechtskarten aufgedruckt.

Ohne Moos nix los
Wer kein Geld mehr hat kann seine Häuser der Bank zurückverkaufen oder bei ihr Hypotheken aufnehmen, der Betrag steht auf der Rückseite der Besitzkarte, die dann umgedreht bleibt. Für ein solches belastetes Grundstück braucht keine Miete gezahlt zu werden. Spieler können auch mit ihren Grundstücke gegenseitig handeln, sofern sie unbebaut sind. Wer trotz all dieser Maßnahmen nicht mehr zahlungsfähig ist, scheidet aus. Laut Spielanleitung für Monopoly wird solange gespielt, bis nur ein Spieler übrig bleibt und damit gewinnt.