Spielerberater - Ein Berufsbild

Wer als Spielerberater im Bereich des Berufsfußballs zugelassen werden möchte, muss dazu vom Deutschen Fußballbund zugelassen sein


Den Beruf des Spielerberaters kann man nicht klassisch lernen. Und ein staatliches Berufsbild gibt es auch nicht dafür. Wer als Spielerberater im Bereich des Berufsfußballs tätig werden will, muss dazu vom Deutschen Fußballbund zugelassen sein

Spielerberater entdecken junge Talente im Bereich des Leistungssports und begleiten diese jungen Menschen in ihrer Karriere mit ihren Kenntnissen
Berufssportler in den großen Mannschaftssportarten wie insbesondere Fuß- und Handball, aber auch etwa Eishockey üben heute ihren Sport als Wirtschaftsunternehmen aus und brauchen dazu Berater. Diese Tätigkeit ist inzwischen so kompliziert dass sich diese Spielerberater vielfach zu einer Kanzlei zusammen getan haben, in der das Fachwissen gebündelt wird. Ganz wichtig ist die Zusammenarbeit mit Juristen. Wie man aus dem Sportteil der Tageszeitungen weiß, gilt der römische Grundsatz, dass Verträge einzuhalten seien, nirgends so wenig wie im Sport. Da ist es für den Sportler wichtig, immer auf guten juristischen Rat zurückgreifen zu können

Spielerberater brauchen umfassendes Wissen
Ein guter Spielerberater braucht ein umfassendes Wissen über Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Er muss ständig Kontakte pflegen und in seinem Klienten nicht nur den Kunden, sondern auch den Freund sehen, den er professionell betreut und auch dann zur Seite steht, wenn es sportlich oder menschlich einmal nicht so gut läuft. Deshalb muss der Berater auch mit den Vereinen eng zusammen arbeiten. Er muss aber ebenso wie sein Klient wissen, dass Karriere nicht alles ist. Beide – Berater wie Spieler – können grandios scheitern. Andererseits muss sich der Berater immer vor Augen haben, dass der Erfolg „seines“ Spielers auch seiner ist. Und er große Summen so verdienen kann.

Es muss ein tiefgehendes Vertrauen aufgebaut werden
Als Spielerberater hält man seinem Klienten den Kopf und den Rücken frei, damit sich der seiner sportlichen Karriere widmen kann. Er bewahrt ihn aber auch vor Leichtsinn und Übertreibungen. Wenn es der Spieler nicht tut, warnt ihn sein Berater vor gesundheitlichen Gefahren. Aber auch vor Leichtsinn bei der Geldanlage. Leider hat es gerade in der zurück liegenden Zeit ungute Beispiele gegeben, wo Sportler sich zu abenteuerlichen Anlagen haben überreden lassen. Gerade dann zeigt es, ob Spieler und Berater zu einander Vertrauen haben. Und der Berater bewahrt seinen Klienten vor Abenteuern beim Vereinswechsel – auch wenn hier große Summen locken.