Spondylarthrose behandeln: Symptome, Therapie, Vorbeugung

Von der Spondylarthose spricht man, wenn die degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule die Gelenke betreffen, man kann jedoch Spondylarthrose behandeln.


Bevor man Spondylarthrose behandeln kann, muss man wissen, dass diese als ein eigenständiges Krankheitsbild auftreten, oder aber Ursache der anderen Beschwerden sein kann.

Krankheitsbild
Wenn sie eigenständig auftritt, spricht man vom Facettensyndrom. Die anderen Krankheitsbilder, die davon ausgelöst werden, sind beispielsweise die Spinalkanalstenose oder das Wurzelkompressionssyndrom. Das Facettensyndrom kann jeden Abschnitt der Wirbelsäule betreffen, doch meistens ist es im Bereich der Lendenwirbelsäule, der die Halswirbelsäule folgt. Die Symptome sind vor allem lokale Rückenschmerzen, wenn die Belastung stärker wird, und Zeichen der Besserung, wenn man sich ausruht. Auch die Muskelverspannungen können auftreten, und auch die Wirbelblockierungen sind keine seltene Folge. Die Wirbelblockierung heißt, dass die Gelenke nach der extremen Bewegung nicht von alleine den Ruhestand betreten können. Die Beweglichkeit ist somit begrenzt. Die Beschwerden, die eine Spondylarthrose hervorruft, sind sehr facettenreich und nicht alle allzu typisch. Deswegen kann man die Spondylarthrose sehr schwer von den anderen Erkrankungen der Wirbelsäule kaum abgrenzen, denn all die Erkrankungen sind mit den Schmerzen in genannten Bereichen verbunden.

Spondylarthrose behandeln indem man vorbeugt
Es ist sehr empfehlenswert, die Erkrankung gar nicht zustande kommen zu lassen. Was als Vorbeugung gut hilft, sind Sportarten wie Schwimmen und Laufen, aber auch die Gymnastik. Auch die Physiotherapie in Form der Massage, Elektrotherapie, Hydrotherapie und gezielte Entspannung tun den Gelenken gut.

Spondylarthrose behandeln _ therapiemöglichkeiten
Ein Allheilmittel gibt es natürlich nicht, aber bevor die Therapie los geht, muss man die richtige Diagnostik feststellen, damit die Maßnahmen, die sonst gut tun, nicht das Krankheitsbild verschlimmern. Die Therapie verläuft meistens konservativ, was bedeutet, dass die Schmerztherapie und Physiotherapie im Vordergrund stehen. Dazu zählen vor allem die Medikamente, die schmerzlindernden Schmerzpflaster, die physikalische Schmerztherapie, wie die Stromtherapie, der Ultraschall und lokale Wärme, auch die Nervenblockaden helfen gut, wie auch die Koagulationsbehandlung der Wirbelgelenke. Was auch immer gut tut, ist die Krankengymnastik und Physiotherapie und vor allem ist es angebracht, die orthopädische Bekleidung zu tragen. Am besten helfen dabei die schmerzlindernden Injektionen, weil diese direkt in oder an die kleinen Wirbelgelenke gespritzt werden. Was den Einsatz von natürlichen Heilmitteln angeht, wird dieser  äußerst kontrovers diskutiert, doch vor allem die Teufelskralle sollte bei den leichten Schmerzen gut helfen.