Sportabitur machen: Unterschiede zum regulären Abitur

Um das Sportabitur machen zu können müssen bestimmte Voraussetzungen vorliegen, diese unterscheiden sich zum normalen Abitur.


Sportabitur machen: Das Sportabitur kann an jedem Gymnasium und in jedem Bundesland abgelegt werden. Im Gegensatz zum normalen Abitur unterscheidet sich das Sportabitur in einigen wichtigen Punkten und benötigt auf jeden Fall eine spezielle Vorbereitung. Schüler, die Sport als Abiturprüfungsfach belegen möchten, sollten sich im Voraus am besten umfangreich Informieren und mit den verschiedenen Themen befassen. Im Internet finden sich Informationen zu jedem Bundesland, das Sportabitur kann von Land zu Land etwas anders ausfallen.

Welche Voraussetzungen müssen vorhanden sein?
Die erste und frühste Voraussetzung für alle Schüler, die sich dazu entscheiden, das Sportabitur machen zu wollen, ist mindestens die Note 3 im Zwischenzeugnis der zehnten Klasse. Zu den wichtigsten Voraussetzungen zählen unter anderem die Belegung des „Additum Sporttheorie“ und die Belegung des Fachs Sport als Leistungskurs. Damit die Schüler ihr Sportabitur machen können, müssen natürlich mindestens 5 Punkte (ausreichend) im Leistungskurs Sport erreicht werden. Bei dem theoretischen Fach handelt es sich um ein zweistündiges Fach in der elften und in der zwölften Klasse. Zu den einzelnen Bereichen und Bewertungen, beziehungsweise auch zu der Notengebung, finden sich auf der passenden Bildungshomepage des jeweiligen Bundeslandes ausreichend Informationen. Eine sehr gute körperliche Verfassung sowie umfangreiche Kenntnisse in den gängigen Bereichen des Sports, sollten natürlich vorhanden sein.

Wie setzt sich das Sportabitur zusammen?
Das Sportabitur in Deutschland setzt sich aus dem Fach Sport und aus dem „Additum Sporttheorie“ zusammen. Im Fach Sport ist die erreichte Punktzahl für die im Sport erbrachten Leistungen von großer Wichtigkeit. Im theoretischen Teil werden Punkte für theoretische Leistungen vergeben. In jedem Bereich können die Schüler jeweils 15 Punkte erreichen, diese werden anschließend zusammengezählt und durch zwei geteilt. Die Durchschnittsnote ist auch die Endnote beim Sportabitur. Im Gegensatz zu den meisten Abiturfächern kann das Sportabitur nicht nur schriftlich und praktisch, sondern auch mündlich und praktisch abgelegt werden. Im praktischen Teil sind von Bundesland zu Bundesland verschieden Sportarten wie zum Beispiel Fußball, Basketball und Leichtathletik vorhanden. Der theoretische oder schriftliche Teil setzt verschiedene Kenntnisse im Bereich des Sports voraus.

Das Fazit
Wer sein Sportabitur machen möchte, der sollte und muss sich bereits nach der zehnten Klasse für diesen Weg entscheiden. Die sportlichen Leistungen im Fach Sport sollten natürlich gut bis sehr gut aber zumindest befriedigend sein. Der Kurs „Additum Sporttheorie“ muss natürlich auch zustande kommen, Voraussetzungen dafür sind mindestens 20 Schüler, die diesen Kurs belegen möchten. Kann dieser Kurs nicht angeboten werden, so kann das Sportabitur in diesem Jahr nicht gemacht werden. Mit einer sehr guten körperlichen Verfassung und einer ausreichenden Vorbereitung sollte dem Sportabitur machen dann nichts mehr im Wege stehen.