Sportherapeut - Das Berufsprofil

Der Beruf des Sporttherapeuten ist recht neu. Ein staatlich festgelegtes Berufsbild gibt es nicht.


Die Universitäten haben die Curricula beim Studiengang Sportherapeut nach eigenem Gutdünken festgelegt. Und längst nicht jede Universität in den deutschsrpachigen Ländern bietet ein solches Studium überhaupt an. Der Sportherapeut soll helfen, körperliche, psychische und soziale Beeinträchtigen mittels Sport zu überwinden. Sporttherapeuten und -therapeutinnen helfen Patienten, körperliche, psychische oder soziale Beeinträchtigungen mithilfe von Sport zu überwinden. Sporttherapeuten und -therapeutinnen arbeiten hauptsächlich in Rehabilitations- und Kurkliniken, Krankenhäusern, Facharztpraxen für Sportmedizin und Reha- und Therapiezentren. Auch Gesundheitszentren, Sportverbände, Krankenkassen sowie Hochschulen bieten Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus können sie bei Sportgeräteherstellern, insbesondere für therapeutische Geräte, und in Kurhotels tätig sein. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von medizinischer Wellness bietet der Beruf grundsätzlich gute Aussichten.. Besondere Aufstiegsmöglichkeiten sind damit allerdings nicht verbunden Bedacht werden müssen auch die Schwierigkeiten, die Vereine mit der Finanzierung eines solchen Angebotes haben. Ähnliches gilt wohl auf absehbare Zeit für die Träger von Gesundheitseinrichtungen aller Art. Zur Berufswahl gehört somit ein gewisser Mut zum Risiko. Dafür sind die Möglichkeiten um so größer und reizvoller. Dies will sorgfältig abgewogen sein.

Die Ausbildung zum Sportherapeuten erfolgt über ein Studium an einer Universität
Sporttherapie kann man an Universitäten studieren. Das Fach kann eigenständig studiert werden, Sporttherapie wird aber auch als Nebenfach im Rahmen eines allgemeinen sportwissenschaftlichen Studiums angeboten. Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens drei und höchstens vier Jahre. Für Sporttherapeuten und -therapeutinnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung erfordern oftmals im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein
Masterstudium (Dauer etwa 1–2 Jahre).

Studienrichtungen
Studiert werden kann Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport, Sport, Gesundheit und Prävention oder Sporttherapie und Prävention. Das Schwergewicht liegt also auf dem Wissen rund um den Sport, nicht über den Sport selbst. Um die Berufsmöglichkeiten zu verbessern, kann es hilfreich sein, weitere Fächer zu belegen. Dies sollte stets in enger Abstimmung mit der Bildungsstätte geschehen. Über das aktuelle Studienangebot informiert die Datenbank KURSNET. der Bundesagentur für Arbeit. Voraussetzung für ein Studium sind Abitur oder Fachhochschulreife. Der Studienbewerber sollte sportlich sein und schon Sport betrieben haben. Selbstvertrauen und das Zutrauen, Menschen führen zu können, sind unabdingbar. Eigene Erfahrungen in der Arbeit in Sportvereinen, wie etwa als Gruppenleiter, sind hilfreich. Das bedeutet aber nicht, dass der angehende Sportherapeut Leistungssportler sein muss.