Sportkaufmann - ein Berufsbild

Das Berufsbild Sportkaufmann ist eines der abwechslungsreichsten und interessantesten die es gibt.


Viele stehen nach der schulischen Ausbildung vor der großen Frage, was sie danach tun sollen. In Deutschland gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Berufen, die im Rahmen einer praktischen oder einer theoretischen Ausbildung erlernt werden können. Ein besonders interessantes Berufsbild der Sportkaufmann oder der Sportkauffrau. Um diesen Beruf erlernen zu können, ist ein Hauptschulabschluss zwingend erforderlich. Viele Unternehmen setzen auch den Schulabschluss der mittleren Reife voraus. Sonstige Vorkenntnisse sind für diese Berufsausbildung nicht erforderlich.

Die Ausbildung zum Sportkaufmann
Die Berufausbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren, wobei nach eineinhalb Ausbildungsjahren eine Zwischenprüfung stattfindet. Die Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer, die aus einem praktischen und einem theoretischen Teil besteht. Die Höhe der Ausbildungsvergütung hängt dabei von dem jeweiligen Unternehmen und dessen Standort ab. Wer sich für diesen Beruf entscheidet sollte sowohl Spaß an kaufmännischen, als auch sportlichen Themen haben. Zudem ist es vorteilhaft, wenn man gut im Team arbeiten kann und kontaktfreudig und aufgeschlossen ist. Der Umgang mit Kunden ist eine der wichtigsten Tätigkeiten, die man in diesem Beruf zu erbringen hat.

Wo und wie arbeitet ein Sportkaufmann
Ein Sportkaufmann, beziehungsweise eine Sportkauffrau, kann für Fitnessstudios, Sportvereine, Sportverbände und kommunale Sport- und Sportstättenverwaltungen arbeiten. Wobei die meisten, die diesen Beruf erlernt haben in Fitnessstudios arbeiten. Zu den Hauptaufgaben eines Sportkaufmannes gehören die Erstellung von Konzepten für Veranstaltungen im sportlichen Bereich, die Information, Beratung und Betreuung von Kunden, die Planung und Überwachung von Arbeitsabläufen in der Verwaltungen des Betriebes, die Erstellung von Kalkulationen im betrieblichen Rechnungswesen, die Erstellung von Statistiken, die Planung, Organisation und Durchführung von Sportveranstaltungen, die Beschaffung von verschiedenen Genehmigungen, die Verwaltung von Sportstätten, die Warenbeschaffung und Erbringung von sonstigen Dienstleistungen im sportlichen Bereich, sowie allgemeine buchhalterische, steuerechtliche und versicherungsrechtliche Tätigkeiten. Außerdem kontrollieren sie, ob bestimmte Sicherheitsvorschriften im Sportbereich eingehalten werden und sind teilweise an personalpolitischen Entscheidungen beteilligt. Wer den Beruf des Sportkaufmannes oder der Sportkauffrau erlernt hat, besucht in der Regel häufig Lehrgänge, Kurse, Seminare und Fortbildungen. Dadurch besteht immer die Möglichkeit sich als Sportkaufmann zum Ausbilder, staatliche geprüften Betriebswirt oder Fachkaufmann für Marketing, Geschäftsführung oder Finanzbuchführung weiterbilden zu lassen.