Sportmusik finden - worauf achten?

Das Sportmusik finden muss der jeweiligen Sportart angepasst sein und soll die Sportler gezielt motivieren.


Musik und Sport hängen eng zusammen. Es gibt Sportarten wie etwa Yoga, die man sich ohne begleitende Musik gar nicht vorstellen kann. Aber die richtige Sportmusik zu finden, ist oft nicht so einfach.

Wer als Übungsleiter im Sport tätig ist, muss für seine Gruppen die richtige Sportmusik finden
Von einem guten Übungsleiter wird erwartet, dass er nicht nur seine Gruppen – gleich in welcher Sportart – motivieren und leiten kann, sondern dass er auch zielgerichtet Sportmusik finden kann. Die Auswahl ist groß und richtet sich nach dem Alter der Teilnehmer. Sportmusik beeinflusst die Motivation wie auch den Trainings- und Bewegungsablauf. Schon seit den Zeiten der Landsknechte weiß man um die Bedeutung der richtigen Musik beim Marschieren. Nicht anders ist es in vielen Sportarten. Außerdem müssen die Musikaufnahmen den jeweiligen Übungen angepasst sein. Gleich ob der Übungsleiter einen Kassettenrekorder oder einen CD-Player benutzt: Es stört sehr, wenn mitten im Übungsablauf Kassette oder CD gewechselt werden müssen.

Geeignete Sportmusik finden für das Joggen
Viele Jogger motivieren sich, indem sie mit dem Walkman vor der Brust und Kopfhörern auf den Ohren ihre Läufe verrichten. Die Musik, die sich dazu aufnehmen, muss ihrem Laufrythmus angepasst sein. Das hat mit dem Musikgeschmack wenig zu tun. Rockmusik etwa, verführt zum zu schnellen Laufen. Sie ist daher wenig sinnvoll. Der Jogger sollte sich eher eine ruhige gleichmäßige Musik aussuchen. Sie kann durchaus klassisch sein. Anders sieht es mit Fitness-Übungen aus. Da sind Beat-Songs durchaus geeignet.

Bevor der Sportler mit der Zusammenstellung der Musik für seine Übungen beginnt, sollte er eine so genannte „Playlist“ aufstellen. Das gilt natürlich noch mehr für Übungsleiter, die die ihnen anvertrauten Gruppen mit entsprechender Musik motivieren wollen. Welche Musik im Einzelnen geeignet ist, werden sie normalerweise während ihrer Ausbildung zum Übungsleiter erfahren haben.

Beim Sportmusik finden das Urheberrecht beachten
Wer Musik für seine eigenen Übungen aufnimmt, braucht sich nicht besonders um das Urheberrecht zu kümmern. Das sind immer Aufnahmen zur persönlichen Verwendung. Die sind nach dem Urheberrecht gemeinfrei – selbst dann, wenn sie aus dem Internet heruntergeladen sein sollten. Anders aber sieht es mit Übungsleitern oder den Inhabern von Fitness-Studios aus. Das Fitness-Studio arbeitet auf jeden Fall gewerblich – hier ist die Kontaktaufnahme mit der Gema unbedingt geboten. Die wird allerdings Gebühren für die Nutzung fordern. Anders beim Sportverein, der Schulen gleichgestellt ist. So wie Kopien für Unterrichtszwecke allgemein im Klassensatz erlaubt sind, gilt dies auch für Musiktitel zum sportlichen Training im Verein. Der etwaige Vereinsbeitrag ist dabei unschädlich. Und noch ein Vorschlag: Beteiligen Sie doch die Ihnen anvertrauten Sportler an der Auswahl der Sportmusik.