Sprachprogramme im Internet: Ein Überblick

Sprachprogramme bieten die Möglichkeit des Austausches über das Internet auch ohne tiefgreifende Fremdsprachenkenntnisse.


Aus dem Internet lassen sich verschiedene Arten Sprachprogramme herunter laden. Die mögen nicht perfekt sein und keinen professionellen Ansprüchen genügen, für den Hausgebrauch tun sie es jedoch allemal. Im Internet stehen drei verschiedene Arten Sprachprogramme zur Verfügung, die dem Nutzer je nach seinem Bedarf Übersetzungen, Vorlesen und Lernmöglichkeiten bieten. Da sind zum einen Sprachprogramme, mit denen sich ein- und ausgehende Texte in verschiedene Sprachen übersetzen lassen. Selbst Google hat ein solches Angebot. Dazu genügt es, auf der Internetseite auf die jeweilige Sprache zu schalten. Schon erhält der Nutzer eine – meist wohl etwas stümperhafte – Übersetzung. Wenn ein entsprechendes Programm zur Verfügung steht, können selbst umfangreiche Texte übersetzt werden. Wer öfter mit ausländischen Partnern Mails austauscht, sollte es zumindest einmal versuchen. Allerdings sollte er wohl besser selbst Grundkenntnisse der Sprache haben, damit er zu grobe Fehler auch bemerkt.

Sehbehinderte können sich Texte vorlesen lassen

  • Andere Programme sehen ihre Aufgabe darin, dass eingespeicherte Texte über eine Computerstimme vorgelesen werden. Das funktioniert natürlich nur, wenn an den Computer Boxen angeschlossen sind. Es stehen mehrere Programme zur Auswahl, die vor allem Sehbehinderten nützlich sind.
  • Beklagt wird, dass vielfach keine Muttersprachler die Stimmen für die Programme eingespeichert haben. Das soll zu recht unangenehmen Ausspracheeffekten führen. Wer da Hörprobleme hat, muss die verschiedenen Leseprogramme eben ausprobieren. Irgendwie wird wohl das Richtige für ihn dabei sein.

Im Internet stehen auch Lernprogramme zur Verfügung

  • Wer eine Fremdsprache lernen will, ist mit im Internet angebotenen Sprachprogrammen gut bedient. Selbststudienprogramme für Fremdsprachen hat es schon immer gegeben. Als Audiohilfsmittel dienten einst Schallplatten, später Kassetten. Das Selbststudium von Sprachen bedarf strenger Selbstdisziplin. Deshalb scheiterten die meisten dieser „Studenten“. Es kann sein, dass es mit dem Computer besser geht. Dies auch, weil bei hoch entwickelten Sprachprogrammen ein Austausch nicht nur mit dem Medium Schrift, sondern auch mit dem Medium Sprache möglich ist.
  • Wer auf diese Weise eine Sprache lernen will, muss die Angebote sorgfältig prüfen und schauen, ob diese Sprachprogramme seinen Wünschen und Möglichkeiten entsprechen. Überdies gibt es Fernlerninstitute, die sich zur Fortschritts- und Erfolgskontrolle – die früher langwierig über die Post erfolgte – des Internets bedienen. Auch hier muss der Lernwillige das Angebot sorgfältig prüfen, ob diese Art Sprachprogramme seinen Vorstellungen entspricht. Wer lernwillig ist, dem bietet die virtuelle Welt bietet vielfältige Möglichkeiten.