Spritzputz auftragen: So geht's

Es gibt verschiedene Arten, den Spritzputz aufzutragen und so Ihre Wände persönlich zu gestalten und ihnen ein individuelles Aussehen zu verleihen.


Mit dem Spritzputz geben Sie Ihren Wänden eine „raue“ Oberfläche, das heißt, sie vermittelt durch ihre Licht- und Schattenwirkungen optisch einen etwas lebhafteren Eindruck als ein glatter Wandputz oder als eine glatte Tapete. Für diese Struktur benötigen Sie Mörtel, der mit feinen Sandkörnern versehen und recht dünnflüssig ist. Es gibt mittlerweile fertig angerührte Spritzputzmassen mit unterschiedlich großen Sandkörnern. Auch müssen Sie den Putz nach dem Trocknen nicht mehr unbedingt anstreichen. Kleiner Tipp: Wenn Sie der Wand trotzdem eine andere Farbe geben möchten, dann tragen Sie sie mit einer Langflorrolle auf, damit auch in die Vertiefungen Farbe gelangt.

Entscheiden Sie sich beim Spritzputz für eine von mehreren Möglichkeiten: Die Kelle

Für den Spritzputzauftrag stehen ihnen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Die einfachste und im wahrsten Sinne des Wortes sauberste Lösung ist der nur dem Spritzputz nachempfundene Auftrag mit einer Rolle. Sie erhalten eine körnige Struktur, aber nicht das Aussehen eines echten gespritzten Putzes. Für den echten Spritzputz benutzen Sie eine Kelle, mit der Sie den Putz mit Schwung an die Wand „werfen“, gleiches gelingt Ihnen in etwa auch mit einem Quast. Bei diesen Verfahren müssen Sie weitläufig alles abdecken, was nicht mit dem Putz in Berührung kommen soll, vor allem auch den Fußboden und eventuell vorhandene Möbel. Eine spätere Reinigung oder beispielsweise das Entfernen des Putzes von Fensterrahmen, Schaltern, Steckdosen und anderem ist äußerst mühsam und zeitintensiv. Als geübter Handwerker können Sie jedoch bei vorsichtigem Anwerfen auch mit einer Platte angrenzende Flächen, die keinen Putz erhalten sollen, vor Spritzern und Flecken schützen. In Ecken nehmen Sie am besten einen Flachpinsel und tupfen damit den Putz vorsichtig auf. Mit etwas Übung gelingt Ihnen das Verputzen immer besser und besonders mit einer etwas kleineren Kelle erzielen Sie ziemlich schnell gute Ergebnisse.

Spezielle Geräte für den Auftrag
Statt der Kelle können Sie auch Spritzgeräte für Ihren Spritzputz benutzen. Auf der Spritzpistole befindet sich ein größerer Trichter, der das Spritzgut aufnimmt. Ein kleiner Kompressor besorgt die notwendige Druckluft. Größere Sprühgeräte, die Sie sich ausleihen können, haben ihren Behälter für die Spritzmasse auf einem kleinen Wagen zusammen mit dem Kompressor. Und auch bei Arbeit mit diesen Geräten gilt: Alles fein säuberlich abdecken.