Sprudel oder stilles Wasser

Jeder hat seine Vorliebe. Der eine mag stilles Wasser, der andere lieber mit Kohlensäure. Doch welches davon ist die bessere Wahl?


Wasser trinken ist gesund, hält den Organismus frisch und das Gedächtnis fit. Täglich sind etwa zwei bis drei Liter Flüssigkeit notwendig, um den Bedarf des Körpers zu decken und am besten in der Form von Wasser. Doch Wasser ist nicht einfach nur Wasser. Uns erwartet im Supermarkt nicht nur eine reiche Auswahl an Marken, sondern auch an Wasserarten. Stilles und kohlensäurehaltiges Mineralwasser stehen sich dabei meist als Konkurrenten gegenüber. Die meisten Menschen haben sich einer der beiden Varianten verschrieben, die sie bevorzugt trinken. Häufig wird auch die Frage diskutiert, ob stilles Wasser oder Sprudel gesünder ist. Die Meinungen gehen dabei sehr auseinander und lassen sich kaum objektiv begründen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass beide Varianten gleichwertig sind und der persönliche Geschmack allein als Entscheidungskriterium ausreicht.

Gleich „gesund“, aber unterschiedlich im Geschmack
Kohlensäurehaltiges Wasser unterscheidet sich hinsichtlich des Mineralgehaltes überhaupt nicht von stillem Wasser der gleichen Quelle. Lediglich die zugefügte Kohlensäure macht den Unterschied aus, was aber eine weitreichende Wirkung hat. Ursprünglich wurde Kohlensäure zu Mineralwasser beigemengt, damit es länger haltbar ohne abgestanden zu schmecken, denn Kohlensäure ist ein effektives Konservierungsmittel und wirkt keimabtötend. Mittlerweile ist aber Sprudel beliebter als stilles Wasser und wird auch in unterschiedlichen Kohlensäure-Konzentrationen angeboten.

Die Vorteile des spritzigen Sprudels
Menschen, die kohlensäurehaltiges Wasser bevorzugen, schätzen es häufig wegen des erfrischenderen Geschmacks. Die enthaltene Kohlensäure hat aber auch richtig positive Auswirkungen auf den Körper. So ist Sprudel beispielsweise das richtige Getränk während des Essens, da die Bläschen der Kohlensäure eine differenziertere Geschmackswahrnehmung der Zunge ermöglichen und gleichzeitig appetitanregend wirken. Dennoch eignen sie sich auch gut bei Diäten, da durch die Kohlesäure der Magen sich schneller gefüllt anfühlt und die Verdauung gefördert wird. Und wer morgens nur schwer aus dem Bett kommt und sich schlapp fühlt, kann sich mit einem Glas Sprudel wach trinken, da die Kohlesäure zusätzlich zum „weckenden“ Effekt von Wasser auch noch das Nervensystem anregt und man sich direkt wacher und konzentrierter fühlt.

Stilles Wasser versus blähenden Sprudel
Stilles Wasser hat schneller einen „unfrischeren“ Geschmack als Sprudel und schmeckt neutraler. Jedoch hat es nicht weniger positive Eigenschaften. Wasser ist grundsätzlich erfrischend, weckt den Geist und Körper und hilft die Figur zu halten. Wahrscheinlich ist die Wirkung aber einfach nicht so offensichtlich spürbar, wie es bei Sprudel der Fall ist. Der Vorteil des stillen Wassers ist, dass man große Mengen davon trinken kann, ganz im Gegenteil zu kohlensäurehaltigem. Bei Sprudel fühlt man sich bei einer gewissen Menge schnell aufgebläht, weswegen Vieltrinker und Sportler lieber auf stilles Wasser zurückgreifen. Manche Menschen reagieren sehr empfindlich auf Kohlensäure im Wasser, andere wiederum gar nicht. Es bleibt also letztlich jedem selbst überlassen, was man lieber mag, da vom gesundheitlichen Aspekt beides gleichwertig ist. Einen klaren Vorteil hat stilles Wasser allerdings doch. Damit lässt sich nämlich leichter die empfohlene Flüsigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern erreichen, da es den Magenn nicht zusätzlich mit Kohlensäure füllt.