Sprühschablonen selber machen

Nur wenige Handgriffe und das richtige Werkzeug sind nötig, um aus seinem Lieblingsmotiv eigene individuelle Sprühschablonen herzustellen.


Neben einem Motiv benötigt man für eigene Sprühschablonen ein Bastelskalpell, eine schnittfeste Unterlage, Tesa, Klebestift sowie Kopierfolie oder wahlweise einen dünnen Karton.

Die richtige Vorlage ist wichtig

  • Entweder greift man auf bereits erstellte Vorlagen aus dem Internet zurück, oder erstellt sich aus eigenen Bildern (wenn nicht zu komplex) eine Schablone. Dann muss allerdings noch etwas Vorarbeit geleistet werden, damit die Vorlage im Resultat auch gut zu erkennen ist.
  • Am einfachsten gelingt das Ausschneiden von Sprühschablonen, wenn das Motiv bereits in schwarz-weiß vorliegt. Falls das Bild auf dem PC gespeichert ist, kann mit einem Bildbearbeitungsprogram eine Schwarz/Weiß-Version erstellt werden. Zusätzlich entsteht eine simple und kontrastreiche Grafik, wenn man die Anzahl der Farben verringert und durch Veränderung des Schwellwertes den Schwarz-Anteil beeinflusst.

Konturen nicht verlieren

  • Wenn anhand der schwarzen Bereiche das Ursprungsmotiv gut zu erkennen ist, kann schon bald ausgeschnitten werden. Nämlich alles, was schwarz dargestellt ist. Vorher muss allerdings noch sichergestellt werden, dass keine weißen Bereiche von schwarzen umschlossen sind. Diese würden sonst mit ausgeschnitten werden und die Konturen wären verloren. Das ist auch der Grund, warum die Vorlage nicht zu kompliziert sein sollte.
  • Sollte es dennoch dazu kommen, dass ein isolierter weißer Bereich entsteht, kann dieser durch schmale Verbindungen mit einem benachbarten weißen Feld verbunden werden. Das kann entweder am PC (zum Beispiel mit dem Radierer) oder per Markierung auf der ausgedruckten Vorlage geschehen. So bleiben alle wichtigen Details erhalten. Unwichtige weiße Stellen können vernachlässigt werden.

Von der Vorlage zur Schablone

  • Wenn sichergestellt ist, dass keine wichtigen Stellen verloren gehen, kann man beginnen, die Schablone auszuschneiden. Für glatte Kanten und einfache Sprühschablonen eignet sich die Kopierfolie am besten. Falls viele Details abgebildet werden sollen, ist der Karton die bessere Wahl. Er ist stabiler, lässt sich aber nicht so sauber schneiden wie die Folie. Die Vorlage wird entweder auf den Karton geklebt, oder von hinten an der Kopierfolie fixiert.
  • Als Nächstes werden die Ränder aller schwarzen Flächen mit dem Skalpell nachgefahren. Dabei muss darauf geachtet werden, dass immer über der schnittfesten Unterlage gearbeitet wird und alles so sauber wie möglich ausgeschnitten wird. Wenn alle schwarzen Teile entfernt wurden, ist die erste von hoffentlich vielen Sprühschablonen fertig.