Staplerfahrer Klaus: Kult-Kurzfilm

Der erste Arbeitstag im Kurzfilm Staplerfahrer Klaus beschäftigt sich mit den Gefahren, die einem Gabelstaplerfahrer bei unsachgemäßem Gebrauch erwarten.


Der im Jahr 2000 herausgebrachte Film Staplerfahrer Klaus - Der erste Arbeitstag ist ein Film, der locker über Risiken beim Gabelstaplerfahren aufklärt. Er ist als Parodie zum Lehrfilm für Unfallverhütungsvorschriften und Arbeitssicherheit anzusehen. So werden im Verlauf dieses neun Minuten langen Films die verschiedenen Unfallquellen und mögliche Konsequenzen, teilweise lässig makaber dargestellt. Die von der Freiwilligen Selbstkontrolle empfohlene Altersfreigabe liegt daher auch bei 16 Jahren. Unterlegt wird der Film mit der Stimme von Egon Hoegen, der bereits für das Fernsehen "Der 7. Sinn" moderiert hat. Mittlerweile ist Staplerfahrer Klaus auf DVD erhältlich, auch als Deluxe Collector´s Edition, wo unter anderen 120 Minuten Bonusmaterial, der Soundtrack und internationale Sprachfassungen enthalten sind.

Preise
Staplerfahrer Klaus bekam auf verschiedenen Festivals insgesamt 17 Preise, unter anderem zweimal den ersten Preis in San Sebastian beim Fantasy- und Horror-Filmfest, den Preis der Deutschen Filmkritik und den Friedrich-Wilhelm-Murnau-Preis. In vielen Ländern wurde der Kurzfilm zudem vorgestellt, beispielsweise Cannes in Frankreich, Sydney in Australien, Edinburgh in Großbritannien und Toronto in Kanada und nahm an über 150 Festivals teil.

Einleitung
Zu Beginn des Films wird dargestellt wie Klaus, die Hauptfigur dieses Films, seinen Führerschein überreicht bekommt. Anschließend tritt er seinen ersten Arbeitstag an und macht seinen Rundum-Check am Gabelstapler.

Gefahrenquellen
Während des Films Staplerfahrer Klaus werden bestimmte Gefahrenquellen dargestellt, zum Beispiel die getrennten Fahr- und Gehwege auf dem Gelände, kein Anheben von Personen, außer mit Hubarbeitsbühne, Durchführung von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten nur durch Fachpersonal, Sicherung von leicht rutschender Ladung und konzentriertes Fahren. Die Auswirkungen sind das Herabfallen von Arbeitskollegen, die Verletzung, wenn Arbeitsmaterialien nicht ordnungsgemäß eingesteckt werden, das Abtrennen von diversen Körperteilen und die Verwüstung der Halle. Dabei werden die negativen Auswirkungen wie in einem blutigen Splatterfilm, jedoch in Verbindung mit einem Slapstickfilm an den Zuschauer heran gebracht. Die Verletzten, auch die, welche tot sein müssten, können sich immer noch artikulieren und an der weiteren Handlung teilnehmen, so dass die Grausamkeiten humorvoll unterlegt sind.

Ende
Am Ende von Staplerfahrer Klaus fährt Klaus aus der Halle in den Sonnenuntergang, mit all seinen schreienden Verletzten am Gabelstapler und der erste Arbeitstag von Klaus ist vorüber.