Steckbrief schreiben - das muss rein!

Ein so genannter Steckbrief dient der Vorstellung der eigenen Person, deshalb muss man Einiges beachten, wenn man einen solchen Steckbrief schreiben möchte.


Früher diente ein so genannter Steckbrief allein der polizeilichen Fahndung von Personen. Hier wurden bekannte Merkmale der Verbrecher dargelegt, um ein Erkennen dieser leichter zu gestalten. Heutzutage muss man jedoch nicht mehr kriminell sein, um einen Steckbrief von sich zu haben, denn dieser gilt einfach als kurze und tabellenhafte Vorstellung der eigenen Person. Wer einen Steckbrief schreiben und sich so anderen vorstellen möchte, sollte bestimmte Informationen über sich preisgeben.

 

 

Notwendige Informationen

  • Ein Steckbrief listet persönliche Daten tabellarisch auf und beginnt dabei in der Regel mit dem vollständigen Namen. Danach folgen Alter beziehungsweise Geburtsdatum mit Geburtsort sowie der Familienstand. Auch über den Beruf oder den Studiengang und die besuchte Schulform beziehungsweise den Schulabschluss werden Informationen angegeben, wenn man einen Steckbrief schreiben möchte.

 

  • Falls man aufgrund des Steckbriefs auch eine Kontaktaufnahme wünscht, ist es sinnvoll ebenfalls Angaben zu der Adresse, der Telefonnummer, der Emailadresse und eventuell einer bestehenden Internetpräsenz anzugeben.

 

 

Beispiel-Steckbrief: Inhalte

  • Angaben zur Person: Name: Max Muster, Alter: 40 Jahre, Geburtsdatum und -ort: 01. Januar 1971, Musterhausen, Familienstand: verheiratet, Schulabschluss: Abitur, Studienabschluss: Diplom Sozialpädagoge, Beruf: Streetworker.

 

  • Kontaktdaten: Adresse: Musterstraße 1, 12345 Musterstadt, Telefonnummer: 012345 - 6789, Email-Adresse: mail@mustermax123, Homepage: Maxmuster-Streetworker.de.

 

 

Weitere Informationen

  • Wenn man den Steckbrief etwas persönlicher gestalten und mehr Informationen über sich preisgeben möchte, kann man natürlich auch diese in den Steckbrief schreiben.

 

  • Man sollte jedoch vorher überlegen, welche Fakten man der angesprochenen Öffentlichkeit wirklich verraten möchte beziehungsweise was in dem gegebenen Rahmen sinnvoll ist. So muss ein Manager auf seinem öffentlichen Steckbrief nicht unbedingt die Schuhgröße und seinen Lieblingsfilm angeben. Bei einem privaten Steckbrief, den eine junge Person für die eigenen Freunde verfasst, kann aber gerne die Körpergröße und der derzeit beliebteste Musikstar aufgezählt werden.

 

  • Ungewöhnlichere Rubriken wie "Fünf Wörter die mich am besten beschreiben" oder "Wenn ich drei Wünsche frei hätte, würden sie wie folgt lauten" lockern einen Steckbrief auf. Auf diese Weise ist ein Steckbrief interessanter zu lesen und wirkt wesentlich persönlicher.