Steigerung der Lust mit einem Aphrodisiakum

Ein Aphrodisiakum ist ein natürliches oder chemisch hergestelltes Mittel, das den Sexualtrieb fördert. Verschiedene Lebensmittel und Gewürze enthalten luststeigernde Enzyme, Pheromone oder Endorphine und wirken sich somit anregend auf das Sexleben aus.


Aphrodisiaka sind natürliche oder chemisch hergestellte Mittel, die den Sexualtrieb fördern. Potenzmittel zählen nicht darunter. Viagra und Co. dienen der Behebung von Erektionsstörungen, nicht aber der Reizung der Libido. Viele Wundermittel, die die Leidenschaft entfachen, können aber nicht mehr als einen Placebo-Effekt bieten - manchmal reicht das allerdings bereits aus und enfaltet seine Wirkung.

Liebesgewürze

  • Selbstverständlich legt auch die Natur großen Wert auf den Fortpflanzungstrieb. Daher wird zahlreichen Gewürzen eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Die im Ginseng beispielsweise enthaltenen Ginsenoide stimulieren nachweislich die Sexualorgane.
  • Basilikum steigert ebenfalls die Durchblutung der Geschlechtsorgane. Und auch Ingwer widmet sich durch seinen kräftigen Geschmack der Liebestollheit, während Zimt allein wegen seines sinnlichen Duftes als Aphrodisiaka gilt. Ferner versprechen eine Prise Pfeffer, Muskatnuss sowie Nelken im Essen die Luststeigerung.

Aphrodisierende Lebensmittel

  • Wer des Liebsten Lust mit einem erotischen Dinner reizen möchte, der sollte auf bestimmte Nahrungsmittel nicht verzichten: Spargel, Sellerie und Paprika dienen nicht nur zu Nahrungsaufnahme, sondern sollen eine lüsterne Wirkung haben.
  • Meeresfrüchte und Fisch werden im Allgemeinen als Aphrodisiaka angesehen, da in diesen Lebensmitteln der Eiweiß- und Phosphorgehalt erhöht ist. Besonders die Auster soll zur Luststeigerung des Mannes beitragen. Das Muschelinnere enthält Zink, dasdie Spermaproduktion sowie den Testosteronspiegel anhebt.
  • Schokolade - tatsächlich weist die süßeste Versuchung aller Naschkatzen einen Stoff aus der Endorphingruppe auf und ist somit ein natürliches Aphrodisiakum. Beim Verlieben produziert der Körper das Glückshormon Phenylethylalanin, das auch in der Kakaobohne enthalten ist.
  • Das Aroma der Vanillepflanze ist mit Pheromonen versehen. Pheromone dienen bekanntlich als Sexuallockstoff. Essen Sie also Vanilleeis!

Tierische Manneskraft

  • Ein sehr bekanntes Aphrodisiakum in Europa ist die Spanische Fliege. Eigentlich ein Potenzmittel, wird der hierfür verantwortliche Stoff Cantharidin aus dem Körper eines Käfers gewonnen. Cantharidin verleiht aber nicht nur Manneskraft, sondern hat auch ein giftiges Nachspiel. Daher darf die Spanische Fliege nur auf homöopathischem Wege zubereitet werden, sonst kann es zu tödlichen Nebenwirkungen kommen.
  • Im asiatischen Raum wird dem tierischen Verlangen mit Nashornpulver oder Tigerextrakten nachgeholfen. Diese Aphrodisiaka sind weniger gefährlich als die Spanische Fliege, aber umstritten. Die Tiere fallen hier einem Irrglauben zum Opfer. Ein wissenschaftlicher Beweis zur Potenzsteigerung liegt nicht vor.

Lockere Zungen

  • Alkohol und andere Drogen legen Hemmungen lahm und bescheren eine lockere Zunge. Unter diesem oftmals auch aphrodisierenden Einfluss kann der ein oder andere Flirt schon mal im Bett im landen.
  • Die betäubende Wirkung dieser meist illegalen Mittel bringt aber auch einen Kontrollverlust mit sich und birgt somit die Gefahr, den Tatendrang nicht mehr einzuordnen zu können. Lassen Sie also besser die Finger von diesen Rauschmitteln und greifen Sie stattdessen zu natürlichen Produkten!