Stirnhöhlenentzündung - Symptome und Behandlung

Viele Menschen leiden häufig an einer Stirnhöhlenentzündung, unter Umständen kann diese sogar chronisch werden


Nicht selten bringt ein harmlos erscheinender Schnupfen eine Stirnhöhlenentzündung mit sich. Diese kann äußerst schmerzhaft sein und wird sie nicht behandelt, kann sie sogar chronisch werden. Gelangen Krankheitserreger in die Stirnhöhle oder in die Nasennebenhöhle, dann können derartige Entzündungen auftreten. Der Facharzt spricht im Falle einer Stirnhöhlenentzündung von einer Sinusitis. Mit einer Sinusitis sollte man nicht spaßen und deshalb immer einen Arzt aufsuchen. Für eine Stirnhöhlenentzündung gibt es häufig eindeutige Anzeichen.

Die häufigsten Symptome
Wer an einer Stirnhöhlenentzündung leidet, ohne dies schon eindeutig zu wissen, leidet häufig an Kopfschmerzen, fühlt sich allgemein sehr schlapp und unwohl. Im Nasen- und im Stirnbereich fühlt man nicht selten auch einen unangenehmen, teilweise schmerzhaften Druck. Man hat das Gefühl es sitzt etwas drin, was nicht rauskommen will. Die Kopfschmerzen werden außerdem schlimmer, wenn man sich nach vorn beugt oder sich bückt. In besonders schweren Fällen kann zusätzlich Fieber und sichtbare Schwellungen im Stirnhöhlenbereich hinzukommen. Spätestens bei diesen Anzeichen sollte man einen Arzt aufsuchen. Diese verabreichen entsprechende homöopathische Heilmittel, die begleitend wirken. Zur Bekämpfung der eigentlichen Entzündung wird ein Antibiotikum eingesetzt. Wer sich zusätzliche Erleichterung bei einer Stirnhöhlenentzündung schaffen will, kann ebenfalls verschiedene Hausmittel ausprobieren.

Die bekanntesten Hausmittel
Ein Hausmittel welches viele als sehr wohltuend bei einer Stirnhöhlenentzündung empfinden, sind verschiedene Inhalationen oder Dampfbäder. Diese sollte man mehrmals täglich, für ungefähr 10 bis 15 Minuten anwenden. Für ein Dampfbad eignen sich viele verschiedene natürliche Heilmittel, welche man meist im Haus hat. Denkbar wären zum Beispiel Kamille und Salbei, aber auch Majoran und Eibisch. Ein weiteres Hausmittel sind geschälte, gekochte und zerdrückte Kartoffeln. Den Brei wickelt man in ein weiches Tuch und legt das Tuch anschließend auf die Stirn. Dabei sollte der Inhalt noch so warm wie möglich sein. Die warmen Kartoffeln wirken schleimlösend. Löst sich der Schleim, mindert sich auch gleichzeitig der Druck. Ebenfalls sehr beliebt sind Spülungen der Nase mit einer Kochsalzlösung. Für die perfekte Mischung löst man einen Teelöffel Speisesalz in einem Liter Wasser auf. Die Kochsalzlösung sollte man anschließend abwechselnd durch beide Nasenlöcher einsaugen. Diesen Vorgang kann man mehrmals am Tag wiederholen