Strandmuschel - so wird sie aufgebaut

Eine Strandmuschel bietet einen idealen Schutz vor dem Wind und wenn man weiß, wie es geht, ist der Aufbau einfach und schnell geschafft.


Gerade an der Nordsee, aber auch an vielen anderen Stränden, kennt man die Situation nur zu gut: Die Sonne lacht vom Himmel, doch ein starker Wind lässt einen in der Badekleidung schnell frösteln. Die Lösung ist, sich in einer Strandmuschel vor dem Wind zu verstecken. Wer jedoch schon einmal eine Strandmuschel erworben hat, kennt das Problem, dass den fröhlich-bunten Strandzelten entweder gar keine oder völlig unverständliche Aufbauanleitungen beiliegen. Dabei ist der Aufbau denkbar einfach.

Die Strandmuschel-Teile kennen

  • Als erstes muss man sich mit den einzelnen Bauteilen vertraut machen und diese geordnet zur Hand haben. Die meisten Strandmuscheln bestehen aus der Zeltplane an sich, in die der Zeltboden integriert ist, Heringen, um das Zelt im Boden zu verankern, einer längeren Stange und zwei kürzeren. Außerdem sollten noch Sturmleinen vorhanden sein, mit denen die Muschel bei starkem Wind zusätzlichen Halt bekommt.
  • Bevor man nun mit dem Aufbau beginnt, sollte man prüfen aus welcher Richtung der Wind kommt und die Muschel mit dem Rücken in Richtung des Windes ausrichten. Steht die Muschel nämlich erst einmal, ist es gerade bei starkem Wind eher schwierig, diese neu auszurichten, da sie zu windanfällig ist.
  • Hat man die richtige Position gefunden, legt man die Strandmuschel so aus, dass die Stoffröhre, in welche die lange Stange eingeführt wird, oben liegt.

Der Aufbau der Strandmuschel

  • Wenn die Muschel richtig liegt, werden als nächstes die Außenseiten an den dafür vorgesehenen Metallringen mittels jeweils eines Herings im Strand verankert. Als nächstes wird nun die längere Stange – wenn sie in mehreren Teilen geliefert worden ist – zunächst zusammengesteckt und dann in den langen Stofftunnel eingefädelt. Die Enden der Stangen werden in den dafür vorgesehenen Stahlringen verankert und die Muschel richtet sich, da sie nun unter Spannung steht, quasi von alleine auf.
  • Als nächstes werden die beiden kürzeren Stangen in die kürzeren Stofftunnel eingefädelt und ebenfalls fixiert. Nun müssen nur noch die letzten beiden Heringe sowie bei Bedarf die Sturmleinen befestigt werden und schon steht die Muschel.
  • Wem dies jedoch auch noch zu anstrengend oder kompliziert ist, dem sei eine Pop-Up-Strandmuschel empfohlen. Dies ist ein Wurfzelt, das – wie der Name schon sagt – nur geworfen werden muss und sich von allein aufbaut.