Stress managen - Der zweite Schritt

Stress managen lernen, hilft Ihnen, mit dem Alltag klarzukommen. Das Wichtigste dabei ist, dass man sich über seine eigenen Ziele und Vorstellungen im Klaren ist.


Wenn Sie die Stressquellen in Ihrem Leben analysiert haben, sollten Sie versuchen, diese im nächsten Schritt intensiv zu reduzieren. Dabei ist es sinnvoll, bestimmte Gewohnheiten und Verhaltensweisen zu überdenken, um diese in Zukunft eventuell ändern zu können. Anhand einer Analyse Ihrer unterschiedlichen Stressfaktoren können Sie Ihre persönlichen Knackpunkte besser aufspüren und den Stress managen lernen.

 

Stress einordnen

Im allgemeinen entsteht Stress oft dadurch, dass wir uns selbst überfordern. Dabei verzetteln wir uns im Bezug auf unsere Aufgaben und fühlen uns für unterschiedlichste Dinge verantwortlich, bis wir nicht mehr wissen, wo uns der Kopf steht. Deswegen sollten Sie sich selbst antrainieren, in Ihrem Leben Prioritäten setzen. Folgende Fragen können Ihnen dabei behilflich sei:

Welche Ziele verfolgen Sie ganz persönlich?
Was wollen Sie erreichen?
Was ist Ihnen wichtig?

Denn je klarer Sie sich selbst über Ihre eigenen Ziele sind, desto eindeutiger können Sie die Leitlinie Ihrer eigenen Aktivitäten führen. Das hilft, um effektives Stressmanagement zu betreiben. Des weiteren sollten Sie ihre Rollen und Funktionen überprüfen. Gerade Menschen, die mehrere unterschiedliche Aufgabengebiete haben (Elternteil, Liebespartner, berufstätig oder zum Beispiel auch Hundebesitzer oder Vereinsmitglied), sind unterschiedlichsten Anforderungen ausgesetzt. Leicht fühlt man sich daher zwischen den einzelnen Aufgabenfeldern hin und her gerissen. Gerade dann, wenn sich diese zeitlich überschneiden. So etwas raubt jedem irgendwann jegliche Kraft. 

Den Stress managen und Nein sagen lernen
Ist man an diesem Punkt angekommen, muss man sich über unnötige Rollen und Funktionen bewusst werden und diese gegebenenfalls abschaffen. Denn manchmal ist weniger einfach mehr und man bekommt wieder eine Chance, sich an seinen Aufgaben zu erfreuen, anstatt sich kontinuierlich davon überfordert zu fühlen. Daher ist es ganz wichtig, "nein" sagen zu können. Auch wenn Sie Freunde oder Verwandte, Geschäftskollegen oder andere Menschen aus Ihrem näheren Umfeld um einen Gefallen bitten, sollten Sie dieser Bitte nur nachkommen, wenn Sie auch wirklich die nötige Zeit dafür aufbringen können. Denn auch wir müssen lernen, nicht nur für andere sondern auch für uns selbst gut zu sorgen. Daher sollten wir uns gut überlegen, wie viel Zeit wir für bestimmte Aufgaben brauchen. Unsere Zeit ist somit besser planbar. Generell helfen Ihnen auch zur Vermeidung von Stress Fragestellungen wie „Welche Dinge brauche ich in meinem Leben wirklich“, „welche Aktivitäten bringen mich weiter, welche stellen im Gegensatz eine Belastung da“ und „Wie kann ich meinen Alltag angenehmer und leichter gestalten“ dabei, in Zukunft leichter durchs Leben zu kommen.

 

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