Stressfaktoren erkennen - Der erste Schritt

Nicht nur das Berufsleben kann Stress bei uns Menschen auslösen. Auch Partnerschaften können entscheidende Stressfaktoren sein.


Heutzutage lauern die Stressfaktoren des Alltagslebens in jeder Ecke. Nicht nur im Berufsleben ist man immer höheren Ansprüchen ausgesetzt, auch Belastungen, die aus Beziehungen oder dem Familienleben entstehen, wollen gemeistert sein. Daher ist es nur natürlich, dass wir manchmal an den maximalen Grad unserer Belastbarkeit geraten. Dennoch obliegt es alleinig Ihrer Hand, wie Sie mit den Stressfaktoren umgehen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist es, diese zu erkennen, um die Umstände, die dazu führen, zu analysieren. 

 

 

Ursachen für Stress herausfinden
Im ersten Schritt sollten Sie sich über Ihren momentanen Stresspegel bewusst werden. Denn Stress ist oft ein diffuses Gefühl, das sich nur schwer eingrenzen lässt. Oft fühlen wir uns gestresst, ohne die Ursachen dafür zu kennen. Deswegen ist es wichtig, zu wissen, was genau zu diesem Unwohlsein führte, um in Zukunft etwas an unserem Umgang damit oder gar unserer Verhaltensweise zu ändern. Denn manchmal bereitet uns der Gedanke an einen wichtigen Termin schon im Vorfeld Kopfzerbrechen. Zwar entsteht Stress immer durch verschiedenste Faktoren, die dann geballt zusammen kommen. Doch man kann auch eine Menge dagegen tun. Wie gesagt, zuerst sollten Sie sich über die Ursachen klar werden. Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und notieren Sie sich Dinge, Situationen oder auch Menschen, die Stress in Ihnen auslösen. Wenn Sie mehr als 40 Stunden die Woche arbeiten, nie genügend Zeit für sich selbst haben oder sich auch Symptome wie Aggressivität, Konzentrationsschwächen, irrationale Ängste, ein reduziertes Interesse an Sexualität, diffuse körperliche Beschwerden oder auch Schlafstörungen bemerkbar machen, sind dies Auswirkungen Ihrer Stresssituation. Fühlen Sie sich davon betroffen, sollten Sie in jedem Falle schnellstmöglich handeln.

 

Persönliche Stresskarte entwickeln
Einen guten Überblick, über alles, was Sie anstresst, bekommen Sie, wenn Sie sich eine sogenannte „Stresskarte“ zeichnen. Nehmen Sie sich ein großes Blatt Papier und schreiben Sie in die Mitte das Wort „STRESS“. Die Mitte des Blattes ist somit ihr eigenes persönliches Stresszentrum, das je weiter sich ein Begriff vom Mittelpunkt entfernt auch weniger Stress in Ihnen auslöst. Damit weisen Sie Ihren Stressfaktoren ein Level zu, und werden sich darüber bewusst, welchen Stress manche Dinge in Ihnen auslösen können und welche von Ihnen als weniger stressvoll betrachtet werden. Dies hilft Ihnen in Zukunft bei der Vermeidung von Stresssituationen. Ab und an sollten Sie die Karte von neuem entwerfen. Sie werden sehen, ihr Stress nimmt ab und wenn neuer hinzukommt, fällt es Ihnen leichter, diesen zu identifizieren. Denn wenn man die Dinge beim Namen nennen kann, ist dies der erste Schritt dahingehend, ein Problem auflösen zu können. Und nichts anderes sollten wir auch mit unseren alltäglichen Stressfaktoren tun.

 

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