Studenten - viel Ungesundes, wenig Nahrhaftes

Gerade Studenten sollten auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten.


Ein typischer Tag eines Studenten basiert heutzutage weniger auf körperlicher als auf geistiger Arbeit. Lange Tage in den Vorlesungsräumen und stundenlanges Stöbern in der Bibliothek fördern nicht gerade einen gesunden Lebensstil mit regelmäßigen und vollwertigen Mahlzeiten. Dabei sind gerade Studenten auf ihre Hirnleistung angewiesen, in langen Prüfungen und ermüdenden Vorlesungen benötigen sie ihre volle Leistungsfähigkeit.

Unregelmäßiger Alltag fördert ungesunden Lebensstil
Bei einem ungeregelten Tagesablauf machen Studenten gerade bei ihrer Ernährung große Abstriche. Sie essen dann zwischendurch einen Schokoriegel oder besuchen einen Fast-Food-Anbieter. Wenn es besonders stressig wird, beispielsweise in der Prüfungszeit, wird auch auf den Bringdienst zurückgegriffen, höhere Preise inbegriffen. Das Kochen und gemütliches Essen mit den Freunden sind nicht drin.

Unangenehme Folgen von zu vielen Genussmitteln
Nicht selten werden Alkohol und Zigaretten Gemüse und Obst vorgezogen. Schon das Rauchen allein zeugt von wenig Interesse am eigenen Gesundheitszustand. Von Sport kann keine Rede sein. Dabei ist nicht die Menge der konsumierten Genussmittel sondern die Kombination mit Essens- und Lebensgewohnheiten beunruhigend. Alkohol und zuckersüße Getränke sorgen für vermehrte Insulinausschüttung und sind kontraproduktiv. Konzentrationsschwierigkeiten, Nervosität und Unruhe sind die Folge einer ungesunden Lebensweise.

Viel Trinken – der erste Schritt zur gesunden Ernährung
Dabei ist die richtige Ernährung gerade für Studenten, die über längere Zeit aufnahmefähig und konzentriert arbeiten müssen, entscheidend für ihre Leistungsfähigkeit. Daher ist es wichtig, den Körper verteilt über den ganzen Tag mit Nährstoffen und Flüssigkeit zu versorgen. Abhilfe kann genügend Trinken schaffen, das gesundheitsfördernd ist und den Hungerattacken vorbeugt. Hervorragend eignet sich dafür Wasser oder Früchtetee, die in einer Flasche im Rücksack immer dabei sein sollten. Kaffee ist in größeren Mengen ein Tabu, da das Koffein den Körper zu sehr austrocknet. Tatsache ist, dass nur ein ausreichend durchfeuchteter Körper leistungsfähig ist.

Tipps für Gesundheit und Geldbeutel
Zu fettreiches Essen erhöht die Stressanfälligkeit. Das macht sich vor allem in der Prüfungszeit bemerkbar. Wer unter Stressbelastung keinen Kopf für Essen hat, kann mit einfachen Tricks eine Korrektur des Lebensstils vornehmen. In erster Linie ist Frühstück angesagt. Für den Tag an der Universität sind Produkte aus Vollkorn (Frucht- oder Müsli-Riegel), belegte Vollkornbrötchen oder eine Tüte mit Trockenfrüchten gut geeignet. Fast Food vom Chinesen ist gesünder als von sonstigen Fast-Food-Anbietern. Auch in den Supermärkten findet man etwas Gesundes und für den studentischen Geldbeutel Preiswertes: Obst, Gemüse oder Joghurt.

Gesunde Alternative: Mensa
Man sollte auch die Alternative eines Mensabesuchs ins Auge fassen. Hier finden sich günstige, selbst zusammenstellbare Menüs, die auch für Vegetarier und Allergiker vielfältige Auswahlmöglichkeiten bieten. Ein riesiger Vorteil der Studentenkost: Mit einem gültigen Studentenausweis kostet ein gesundes Menü oft nur wenige Euro. Interessant auch zu wissen: Jährlich vergibt die Studentenzeitschrift das „Goldene Tablett“, eine Auszeichnung für die beste Mensa Deutschlands. Bewertet wird hier unter anderem die Freundlichkeit der Servicekräfte, die Vielfalt des Angebots oder die Atmosphäre der Örtlichkeit.