Studentenheim: Kostengünstige Unterkunft und mehr

Wer zum Studium in eine fremde Stadt zieht, kann in einem Studentenwohnheim ein Zimmer mieten, das – im besten Fall – nicht nur preisgünstig ist, sondern auch weitere Vorteile bietet.


In nahezu jeder Stadt, in der es eine Universität oder Hochschulen gibt, findet man auch Studentenwohnheime. Diese Einrichtungen bieten kostengünstige Unterkünfte für die Studierenden, denn nicht jeder, der heutzutage einen Studienabschluss anstrebt, kommt aus einem wohlhabenden Hause. In der Regel hat ein Student, der sich für die Wohnmöglichkeiten in einem Studentenheim interessiert, die Auswahl zwischen dem Mieten eines Zimmers oder einer kleinen Wohnung. Je nach Art und Struktur des Gebäudes stehen für die jungen Leute einzelne Appartements mit Küche beziehungsweise Kochecke und Bad zur Verfügung oder die Räumlichkeiten sind so konzipiert, dass sich die Bewohner mehrerer Zimmer ein Bad und eine Gemeinschaftsküche teilen.

Günstige Miete und geringen Nebenkosten

Die Grundmiete eines Zimmers oder Appartements in einem Studentenheim ist in der Regel sehr günstig. Dies ist auch auf Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln zurückzuführen. Der konkrete Preis errechnet sich aus der Quadratmeterzahl des Raumes und seiner Ausstattung. Wer sich für einen modern gestalteten, großzügig geschnittenen Raum entscheidet, muss eine höhere Miete zahlen als jemand, der in einem unsanierten Studentenheim ein kleines Zimmer bewohnt. Zur Kaltmiete werden weitere Beträge fällig, die unter dem Begriff Nebenkosten zusammenzufassen sind, wie zum Beispiel die Kosten für die Müllentsorgung, Versicherungsbeiträge und Steuern. Auch Wasser- und Abwasser sowie Energiekosten müssen bezahlt werden. Um den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten, werden in einem Studentenheim oftmals Pauschalbeträge dafür angesetzt. So zahlt ein Student beispielsweise 40 € Nebenkosten und der Verbrauch an Energie und Wasser wird nicht aufgeschlüsselt. Bei der Nutzung von Gemeinschaftsküchen und -bädern wäre dies auch nicht möglich. Die Abrechnung ist für den Mieter zwar bequem, er birgt jedoch die Gefahr, dass dieser nicht um einen möglichst sparsamen Energieverbrauch bemüht ist.

Der soziale Mehrwert

Neben den günstigen Preisen und dem geringen administrativen Aufwand haben die Studentenwohnheime einen weiteren Vorteil: Man kommt schnell mit Kommilitonen in Kontakt. Vor allem an großen Universitäten ist es nicht leicht, neue Leute kennenzulernen und Freundschaften aufzubauen. Schließlich hat nahezu jeder Student einen eigenen Stundenplan und die Seminare dauern nur vier Monate. In einem Studentenheim dagegen trifft man sich täglich, kann die freien Abende miteinander verbringen und langfristige Kontakte aufbauen.