Studienabbrecher - was nun?

Die Ausbildung: eine durchaus sinnvolle Alternative zu einem aufwändigen und oftmals realitätsfernen Studium.


Bevor man zu dem Entschluss gelangt, sein Studium abzubrechen, sollte man sich dies äußerst gründlich überlegen. Es wäre mit Sicherheit keine schlechte Maßnahme, eine Liste mit dem Für und Wider eines Studienabbruchs anzufertigen. Man sollte für sich klären, was überhaupt die Gründe für die Überlegung sind. Im Anschluss wäre es sicherlich ratsam, zu schauen, ob diese Gründe, die gegen eine Fortführung des Studiums sprechen, schwerer wiegen als die, die einem nahelegen, das Studium fortzusetzen. Daraus resultiert schließlich ein Eindruck darüber, ob das eigene Vorhaben wirklich die richtige Lösung wäre. Natürlich sollte man nun unbedingt noch die Studienberatung aufsuchen, um sich über mögliche alternative Studiengänge, die die eigenen Interessengebiete vielleicht eher abdecken, zu informieren. Oder, um zumindest kompetenten Rat darüber einzuholen, ob die Zukunftsperspektiven auch ohne Studium den eigenen Vorstellungen einigermaßen gerecht werden können. Zu diesem Zwecke sollte man auch zwingend noch die Berufsberatung um Rat fragen, die einem Informationen über Ausbildungsberufe, die anstelle eines Studiums infrage kommen, liefern kann.

Die Ausbildung: eine Möglichkeit für Studienabbrecher

  • Eine Alternative, die eben schon angesprochen wurde und für Studienabbrecher durchaus sinnvoll sein kann, wäre das Absolvieren einer Ausbildung. Natürlich befindet man sich in diesem Falle in einer etwas eingeschränkteren Lage, da einem nicht eine solche Vielfalt an Berufen offen steht.
  • Möglicherweise kann man in dem ganz persönlichen Traumberuf später auch nur mittels eines im Vorwege absolvierten Studiums tätig sein. Dennoch lohnt es sich, Erkundigungen darüber einzuholen, ob eine Ausbildung nicht auch zu dem angestrebten Ziel führen könnte, was bedeuten soll, dass sie vielleicht genügt, um in dem Feld, welches den eigenen Neigungen entspricht, arbeiten zu können.
  • Wenn sich herausstellt, dass dies durchaus im Bereich des Möglichen liegt, dann sollte man unter Umständen eine Ausbildung dem Studium vorziehen, da der vorzeitige Berufseinstieg den Vorteil mit sich bringen würde, dass man sich nicht noch viele Jahre durch ein anstrengendes und kraftraubendes Studium quälen müsste, während man zusätzlich ständig von finanziellen Sorgen geplagt wird.

Eine umfassende Beratung ist unabdingbar

  • Wie in den vorangegangenen Ausführungen hoffentlich deutlich geworden ist, handelt es sich bei einem Studium um ein zweischneidiges Schwert, weshalb eine Ausbildung eine sinnvolle Alternative sein kann. Jedenfalls wäre es Studienabbrechern zu raten, sich bei einer adäquaten Beratungsstelle zu erkundigen, um vielleicht bald schon eine Ausbildung machen zu können, die den eigenen Vorstellungen viel eher entspricht als ein Studium.