Südwestafrika - Ein Reiseführer

Südwestafrika, besser bekannt unter dem Namen Namibia, war von 1884-1919 eine deutsche Kolonie. Auch heute hat das Land noch einiges zu bieten.


Eine Reise nach Südwestafrika bedeutet einiges an Vorbereitungen für den Reisenden. Für Europäer reicht zur Einreise in das Land ein Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Bei der Landung erhält der Einreisende ein Touristenvisum, welches eine Gültigkeit von drei Monaten hat. Der Einreisende muss aber ein Rückreiseticket vorlegen, sonst wird er nicht in das Land hereingelassen.

Südwestafrika – was man über das Land wissen sollte
Im Sommer liegen die Temperaturen am Tage bei rund 30 Grad. In der Nacht hingegen kühlen diese doch deutlich ab, sodass es für Touristen sehr wichtig ist, auch etwas wärmere Kleidung im Gepäck zu haben. Wer Südwestafrika alleine mit dem Auto bereisen möchte, der sollte bedenken, dass in diesem Land auf der linken Straßenseite gefahren und demnach der Steuerknüppel mit rechts zu bedienen ist. Dies erfordert einiges an Umgewöhnung, was aber in der Regel sehr schnell geht. Die Geschwindigkeitsbeschränkungen liegen innerorts bei 60 km/h und auf Schnellstraßen bei 120 km/h. Im eigenen Interesse sollte man sich an diese Begrenzungen halten. Deutsche Autofahrer benötigen eine Fahrerlaubnis in englischer Sprache, daher sollte man dringend noch in Deutschland einen internationalen Führerschein beantragen. In Südwestafrika wird neben den Sprachen der Einheimischen auch Englisch und etwas Deutsch gesprochen. Wer etwas Englisch kann, wird bei seiner Reise nach Südwestafrika daher kaum Probleme haben.

Südwestafrika – was sollte man sich unbedingt ansehen?
Wer sich in Südwestafrika aufhält, der sollte sich auf keinen Fall einen Besuch in der Hauptstadt Windhoek entgehen lassen. Die Stadt liegt im Zentrum von Südwestafrika und überzeugt seine Besucher mit einer außergewöhnlichen Architektur. Hier findet man viele Gebäude im Stil der deutschen Kolonialzeit. Außerdem finden die Besucher in Windhoek auch viele deutsche Dinge, wie zum Beispiel deutsches Brot, Wurst, Bier und sogar den deutschen Karneval. Mit Deutsch kann man sich in ganz Namibia gut verständigen, obwohl die Amtssprache hier Englisch ist. Ebenso interessant ist auch das „Matterhorn Namibias“. Hiermit ist der Spitzkoppe gemeint. Er liegt zwischen Usakos und Swakopmund. Mit seiner beachtlichen Höhe von 1.728 Metern ist er zwar nicht der höchste Berg in Namibia, durch seine markanten Umrisse ist aber der bekannteste im Land.