Süßgras bei Haarausfall - hilfreich?

Das Süßgras ist in der Lage, den Körper mit Vitalstoffen zu versorgen und dadurch dem Austrocknen entgegen zu wirken. In der medizinischen Fachsprache, spricht man von dem Enzym Phytase.


Neunzig Prozent der westlichen Bevölkerung hat einen Vitalstoffmangel und dies, obwohl wir über ein großes Angebot an Nahrungsmitteln verfügen. Mit Süßgras in Kapselform oder mit synthetischen Präparaten wird versucht, den Mangel auszugleichen. Wird die allerdings nicht in ausreichender Menge und nicht in richtiger Kombination zugeführt, so kommt es zu keinem Erfolg. Süßgras sollte nicht als Medikament betrachtet werden, es sollte in den Speiseplan integriert werden. Physiologische Dysfunktionen und Defizite sind am häufigsten bei den Körperbereichen Haare und Haut zu erkennen. Kraftvolles Haar ist in den zivilisierten Ländern eine Ausnahme, während es bei Naturvölkern selbstverständlich ist. Ein brüchiges Haar und ein vermehrter Haarausfall sind ein erstes Anzeichen für einen nicht mehr funktionierenden Stoffwechsel.

Übersäuerung als Ursache von Haarausfall
Bei einem Haarausfall muss man tiefer gehen, als man es mit diversen Haarwassern erreicht. Die Naturstoffe verhindern die Glatzenbildung von innen und über die Nahrung, statt über Haarwasser. Viele Menschen glauben, dass die Ursache für Haarausfall in den Haarfolikeln liegt, der Haarausfall ist allerdings das Ende einer Wirkungskette im gesamten Organismus. Synthetisch erzeugte Vitalstoffe kann der Körper nur bedingt verwerten, der Rest wird als Schlacke im Körper gelagert. Ohne ein Säure-Basen-Gleichgewicht haben Muskeln, Knochen, Bänder, Sehen und Haarboden weniger Vitalstoffe zur Verfügung. Die Haarwurzel verkümmert und kann kein Keratin mehr produzieren, wodurch das Haar kraftlos wird.

Wie hilft Süßgras?
Es ist in Pulverform ein phytinhaltiger Wirkkomplex, welcher in der optimalen Menge zugeführt werden kann und einigermaßen gut schmeckt. Aufgrund des niedrigen Gewichtes ist von Kapseln eher abzuraten, nachdem diese keine Ernährung imitieren können. Bei dem Mann ist es Haarausfall, bei dem weiblichen Organismus ist es Osteoporose. Genau dieser Austrocknung kann das Süßgras durch Vitalstoffe entgegenwirken. Das Enzym Phytase wird durch das Gras im Organismus gebildet, das für den Haarwuchs wichtige Stoffe wie Mangan, Kupfer, Magnesium, Eisen, Zink und Kalzium aufschließt und für den Körper verwertbar macht.

Was ist Süßgras?
Es wird lateinisch auch Poaceae bezeichnet, gehört zu der Familie der Bedecktsamigen Pflanzen, ist reich an Bio-Stoff-Phytin, Vitaminen und an Kieselsäuren. Das Süßgras wird auch als Gerstengras bezeichnet und ist ein natürliches Wachstums- und Treibmittel für Haarwuchs. Nachdem es für die Haarwurzel sehr anregend ist, kann selbst ein Hormondefizit oder ein Hormonungleichgewicht wie beispielsweise in den Wechseljahren ausgeglichen werden.

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