Sumpfdotterblume als Teichpflanze - was sollte man beachten?


Die Sumpfdotterblume ist eine der schönsten Wasserpflanzen am Teich. Sie treibt schon mit dem Frühlingserwachen aus und steht nach den ersten sonnigen Tagen in voller goldgelber Blüte. Im Hochsommer kommt es häufig zu einer zweiten Blüte, was zu einem interessanten Farbenmeer im Wechsel mit anderen Pflanzen führt. Bei dem menschlichen Gemüt erwecken die gelben, runden Blüten der Sumpfdotterblume den Eindruck, als würde eine kleine Sonne aus dem Teich erstrahlen. Hat diese Blume genügend Nährstoffe, wächst diese üppig und blüht sehr früh. Wird sie ohne Pflanztopf eingesetzt, so bildet sie schnell einen großen Wurzelballen. Gerne steht sie im Sumpfbereich, sie kommt allerdings auch mit flachem Wasser zurecht. Blüht die Sumpfdotterblume, ziehen Bambus, Gräser, Binsen und viele andere Wasserpflanzen sehr bald nach. Sumpfdotterblumen sind zudem pflegeleicht und winterhart. Im Herbst müssen lediglich alle welken Stängel und Blätter entfernt werden.

Der Standort

  • In der Natur wird die Sumpfdotterblume an sumpfigen und feuchten Plätzen gefunden. Gerade an Bachläufen, feuchten Gräben und Quellen fühlt sie sich wohl. Beheimatet ist diese Blume im nördlichen Amerika, in Teilen Asiens und in ganz Europa. Die Blume bevorzugt nährstoffreiche, humose und feuchte Ton- und Lehmböden. Diese kultivierte Pflanze liebt auch besonders kalkhaltigen Boden. Sie gedeiht am besten in der leichten Sonne oder im Halbschatten.

Die Besonderheiten der Sumpfdotterblume

  • Die Sumpfdotterblume wurde früher zum Färben verwendet. Die gekochten Knospen konnten in Essig eingelegt werden und waren ein Ersatz für Kapern. Vom Vieh wird diese Blume meist gemieden, nachdem diese leicht giftig ist. Die Sumpfdotterblume wurde Blume des Jahres 1999, steht unter Artenschutz und darf wild wachsend nicht ausgegraben werden. Sie ähnelt sehr der Butterblume, gehört zu den Hahnenfußgewächsen und gehört zu den Sträuchern.
  • Sind Fische im Teich, sollte die Blume in einen Pflanzenkorb gesetzt werden, damit die Wurzeln nicht angefressen werden. Die Pflanze sollte maximal fünf Zentimeter im Wasser stehen, darf aber nicht austrocknen. Als Dünger eignen sich kleine Mengen von Knochenmehl und Hornspänen. Die Vermehrung der Sumpfdotterblume  erfolgt in der Natur ausschließlich über die Samen, für den Garten kann auch der Wurzelstock geteilt werden. Durch das Gift kommt es beim Verzehr zu Wassereinlagerungen, Krämpfen, Erbrechen und Schwindel und bei Kontakt können Teile des Köpers anschwellen.