Sumpfdotterblume als Teichpflanze - was sollte man beachten?

Die Sumpfdotterblume ist eine mehrjährige und giftige Feuchtgebietspflanze, welche von Mai bis Juni blüht.


Die gelben und runden Blüten einer Sumpfdotterblume erwecken beim Menschen den Eindruck, als würde im Teich eine kleine Sonne erstrahlen. Die Pflanze bildet, wenn diese ohne Pflanztopf eingesetzt wird, einen großen Wurzelballen und wenn diese genügend Nährstoffe hat, blüht sie sehr früh und wächst üppig. Es kommt im Hochsommer häufig zu einer zweiten Blüte, gerade mit anderen Pflanzen kommt dies im Wechsel zu einem bunten Farbenmeer. Bereits beim Erwachen des Frühlings und mit den ersten Sonnenstrahlen, steht diese Blume in voller goldgelber Blütenpracht. Allgemein kommt die Pflanze im flachem Wasser zurecht, jedoch steht sie gerne im Sumpfbereich. Eine Sumpfdotterblume ist winterhart, sehr pflegeleicht und eine der schönsten Wasserpflanzen am Teich. Als Aufwand müssen lediglich die welken Blätter und Stängel im Herbst entfernt werden. Als erstes blüht die Sumpfdotterblume, Binsen, Bambus, Gräser und weitere Wasserpflanzen ziehen anschließend sehr bald nach.

Der Standort

  • Diese Pflanzen lieben besonders einen kalkhaltigen Boden, bevorzugt allerdings auch feuchte, humose und nährstoffreiche Lehm- und Tonböden. An feuchten und sumpfigen Plätzen wird die Sumpfdotterblume in der Natur gefunden, sie wächst am besten im Halbschatten oder in der leichten Sonne. 
  • In der Natur fühlt sie sich gerade an Quellen, Gräben und an Bachläufen wohl. Die Heimat dieser Pflanze ist in Teilen Asiens, in ganz Europa und im nördlichen Amerika.

Die Besonderheiten

  • Kleine Mengen von Hornspänen und Knochenmehl eignen sich als Dünger für die Pflanzen. Sie sollte maximal fünf Zentimeter im Wasser stehen und nicht austrocknen. Die Blumen sollten in einen Pflanzenkorb gesetzt werden, falls Fische im Teich schwimmen, denn diese fressen die Wurzeln an.
  • Verschiedenes Vieh frisst die Blume nicht, da sie leicht giftig ist – beim Verzehr kann es beim Menschen zu Erbrechen, Krämpfen, Wassereinlagerungen und Schwindel kommen und bei Kontakt können Körperstellen anschwellen.
  • In früheren zeiten wurde die Sumpfdotterblume für das Färben verwendet oder die gekochten Knospen wurden in Essig eingelegt und galten als Ersatz für Kapern. Für die Vermehrung im Garten kann der Wurzelstock geteilt werden und in der Natur erfolgt die Vermehrung über die Samen.
  • Im Jahr 1999 wurde die Sumpfdotterblume Blume des Jahres, sie darf wild wachsend nicht ausgegraben werden und steht unter Artenschutz. Die Blume gehört zu den Hahnenfußgewächsen und ähnelt vom Aussehen her sehr dem einer Butterblume.