Surferketten selber machen – eine Anleitung

Surferketten selber machen bedarf keiner speziellen Ausbildung und ermöglicht es, den auf der Welt verbreiteten und beliebten Halsschmuck individuell gestalten zu können.


Wie der Name vermuten lässt, wurden Surferketten anfangs hauptsächlich von Surfern getragen. Sie zeigen kleine gesammelte Schmuckstücke, die ein Zeichen des Meeres sind oder damit in Zusammenhang stehen. Die bekanntesten unter ihnen sind Zähne von Haien, Surfbretter oder auch Muscheln. Diese Schmuckstücke besitzen eine besondere Ausstrahlung und erinnern an die Karibik.

Selbst gemacht ist vorteilhaft

  • Surferketten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, sie sind immer seltener in Läden zu bekommen. Die angebotenen Modelle zeigen nur eine geringe Auswahl und sind sich zudem meist sehr ähnlich. Früher zeigten sie Gegenstände, die selbst gefunden wurden und daher eine Errungenschaft waren.
  • Surferketten selber machen ermöglicht es, Fundstücke des letzten Urlaubs in eine Kette zu verwandeln. Diese Kette ist individuell, besitzt möglicherweise eine Geschichte und bereitet einem so lange Freude. Des Weiteren ist sie preisgünstiger als die gekaufte Variante. Der persönliche Wert ist dafür umso höher. Surferketten selber machen lässt viel Freiheit in der Gestaltung, beispielsweise steht es einem völlig frei, welche Farben und Materialien man verwendet.

Die Utensilien

  • Für die Surferkette benötigt man zuerst ein Lederband. Dabei kann man die Länge beliebig wählen. Um eine klassische Surferkette herzustellen, braucht man ein kleines Surfbrett, einen Haizahn oder einige kleine Muscheln. Optisch ansprechend sind auch Perlen, die man genauso eigens herstellen kann oder.
  • So können ebenso Holzperlen, karibisch wirkende Glasperlen oder ähnliches verwendet werden. Für die selbst hergestellten Perlen wird zusätzlich Fimo, eine Stricknadel oder Schaschlikspieß sowie Caneplatten benötigt.
  • Die Caneplatten gibt es in unterschiedlichen Mustern und sie machen die Kette noch persönlicher und individueller. Surferketten selber machen bietet die Gelegenheit, persönliche Gegenstände mit einzuarbeiten.

Die Herstellung

  • Wenn man sich für die selbst gemachten Perlen entschieden hat, sollte man mit diesen beginnen. Zuerst spießt man das Fimo auf die Stricknadel oder den Schaschlikspieß auf und drückt diesen flacher und länglicher. Die Form muss nicht perfekt rund sein, sondern kann auch kleine Wellen haben.
  • Die Caneplatte kommt anschließend auf die Fimorolle und wird komplett verschlossen. Die Enden werden abgeschnitten und die Rolle, die immer noch auf dem Spieß ist, in kleine Stückchen geschnitten. Die Größen können variieren. Sie werden hängend gebacken und sind soweit fertig. Nun ist die gesamte Surferkette an der Reihe.
  • Das Schmuckstück, beispielsweise ein Haizahn oder Ähnliches wird zuerst aufgefädelt. Wenn sie kein Loch haben, muss man sehr vorsichtig ein kleines Loch machen. Links und rechts kommt eine Perle darauf. Wenn gewünscht, können weitere Schmuckstücke aufgefädelt werden. Anschließend wird der Rest der Kette mit Perlen aufgefüllt. Die Fimoperlen können abwechselnd mit Holzperlen aufgefädelt werden. Zuletzt wird die Kette hinten verschlossen.
  • Wenn diese an beiden Seiten verknotet wird, kann man sie in der Länge beliebig verstellen. Surferketten selber machen ermöglicht es damit eben auch, die Kette individuell an den eigenen Hals anzupassen.