Surfsegel - Tipps zum Kauf

Neben einem Windsurfbrett ist das Surfsegel ein sehr wichtiges Accessoires welches optimal zu einem passen sollte.


Wer einmal mit Windsurfen begonnen hat, möchte in der Regel nie wieder aufhören. Windsurfen macht süchtig. Eingefleischte Surfer können dies bestätigen. Es wird nicht lange dauern, bis man sich als Anfänger die erste eigene Ausrüstung kauft. Beim Board kann man weit weniger falsch machen, als beim Surfsegel. Deswegen sollte man zum Einstieg eines wählen, welches leicht und manöverfreundlich ist.

Freeride-Segel und große Wave-Segel sind optimal für den Einstieg
Zu Anfang sollte man auf ein großes Surfsegel setzen. Diese lassen sich einfach aufriggen und sind manöverfreundlicher als die kleinen Modelle. Erwachsenen, die mehr als 75 Kilogramm wiegen, wird geraten mit einem Wavesegel zu beginnen. Bei einem Leichtwind Surfsegel ist die Gefahr zu groß, dass man dieses beschädigt. Als Anfänger passiert es ziemlich oft, dass man unabsichtlich mit dem Knie ins Surfsegel steigt und schon hat dieses ein großes Loch. Das kann man verhindern, in dem man ein Segel mit X-Ply Verstärkung kauft. Surfer die weniger als 75 Kilogramm wiegen können natürlich auf ein Freeridesegel ohne Camber setzen. Bei einem Sturz sollte hier nicht viel passieren.

Wavesegel der Hit für die Wellen
Surfsegel, die man in der Welle verwendet, nennt man Wavesegel. Sie wurden extra für die vielen Sprünge und Wellenritte konzipiert. Demnach sind diese auch ziemlich beständig. Wavesegel werden nochmals in verschiedene Kategorien eingeteilt. On-Shore bedeutet auflandig, Sideshore bedeutet gleich Wind parallel in Richtung Ufer und Down-The-Line gleich Wellenabreiten. In den letzten Jahren haben sich aus den oben genannten Kategorien, drei Grundtypen entwickelt. Das Side-Shore-Wavesegel wird bei extremen Bedingungen eingesetzt. Zum Beispiel bei Sturm und hohen Wellen. Das Allround Wavesegel ist für normale Bedingungen geeignet und gleichzeitig für extreme Hardcore Einsätze. Dort wo wenig Wind und kleine Wellen vorhanden sind, sollte man auf das On-Shore Wavesegel setzen.

Flachwassersegel – Freeride im Wind
Auch fürs Flachwasser gibt es verschiedene Segeltypen. Dazu zählen zum einen das Freeride, das Freerace- und das Freeride-Segel. Letzteres ist eine Art Zwischending und zugleich der meistverkaufteste Typ überhaupt. Ausgestattet sind diese Surfsegel mit bis zu sechs Segellatten und werden wiederum in verschiedenen Varianten verkauft. Das Einsteigersegel Freeride no cam Entry wartet mit wenig Latten und ohne Camber auf. Dieses lässt sich auch für Anfänger schnell auf- und abbauen. Für Fortgeschrittene eignet sich das Freeride no cam. Damit lassen sich leichte Manöver durchführen und man kann damit wunderbar halsen. Auch diese Variante kommt ohne Camber aus. Mit bis zu zwei Cambern ist das Freeride cam ausgestattet. Das Freerace cam wartet sogar mit drei Cambern auf. Eines sollte man sich als Anfänger gut merken. Um so weniger Latten und Camber ein Surfsegel besitzt, um so leichter ist es im Handling. Ideal für leichte Surfer wie Jugendliche und Frauen. Je weniger Camber, um so billiger ist das Segel. Um so besser das Material verarbeitet wurde, um so teurer wird das ganze Modell. Als Anfänger sucht man sich am besten ein Mittelding, mit dem man sich wohlfühlt. Testen kann man Segel in einschlägigen Surfershops oder direkt beim Surfverleih.