Symptome für eine Midlife Crisis: Erkennen Sie die Krise ab 40

Symptome für eine Midlife Crisis sind keinesfalls ein Grund, sich zu beunruhigen, denn diese Krise bedeutet, dass man endlich erwachsen ist.


Wenn die erste Lebenshälfte vorbei ist, fragt man sich vielleicht, ob es nun nur mehr bergab geht. Obwohl berufliche und private Errungenschaften nichts zu wünschen übrig lassen, tauchen Bedenken auf und man überlegt, ob dies Symptome für eine Midlife Crisis sind.

 

Die klassischen Symptome für eine Midlife Crisis

  • Der Begriff Midlife Crisis bezeichnet ein seelisches Innehalten, das sich zu jenem zeitlichen Lebensmittelpunkt zeigt, wenn man die Hälfte seiner Jahre hinter sich zu haben glaubt, ungefähr zwischen dem 35. und 45. Geburtstag.
  • Die Midlife Crisis ist vom gesunden, natürlichen Seelenleben und dem, wo eine tatsächliche psychische Störung vorliegt, abzugrenzen. Denn die Midlife Crisis gilt nicht als psychische Krankheit und daher sind die Symptome für eine Midlife Crisis auch (noch) nicht eindeutig definiert.
  • Üblicherweise gelten jedoch Stimmungsschwankungen, Unsicherheit und Unzufriedenheit, Grübeln bis hin zum tatsächlichen Infragestellen alles bisher Erreichten als klassische Symptome für eine Midlife Crisis.

 

Die Chancen der Midlife Crisis

  • Das Wort Krise stammt aus dem Altgriechischen und bezeichnet eigentlich ein Unterscheiden und Trennen. In diesem Zusammenhang gesehen sind die Symptome für eine Midlife Crisis als ein Bilanzziehen zu betrachten, was tatsächlich für einen sehr gesunden und erwachsenen Charakter des Betroffenen spricht und nicht für eine Krankheit.
  • Es ist eine vollkommen natürliche Reaktion, das, was man erreicht hat, abzuwägen, ernsthaft darüber nachzudenken und es in dieser Form vielleicht nicht mehr als angemessen zu sehen. Oder aber auch, sich nach gegebener Zeit der Nachdenklichkeit zufrieden mit dem zu arrangieren, was man sich hart erarbeitet hat.
  • Eine Krise ist ein Wendepunkt, sie muss aber nicht ein Wendepunkt im realen Sinn sein, sie kann auch ein Wendepunkt der gedanklichen Einstellung sein, dass man nämlich erwachsener, reifer und ehrlicher mit sich selbst wird.
  • Vielfach geht das Erkennen des körperlichen Alterungsprozesses mit Fragestellungen einher. Genau hier kann man sich besinnen, seinem Körper Gutes zu tun, ungesunde Gewohnheiten aufzugeben und sich zum Beispiel einer künstlerischen Weiterbildung zu öffnen.
  • Das Körperliche überwiegt in der ersten Lebenshälfte, das Geistige sollte die zweite Lebenshälfte mit Sinn und Inhalt füllen.