Symptome von Progesteronmangel: Beschwerden rechtzeitig vorbeugen

Ein Mangel an Progesteron ist bei Frauen kein Grund zur Sorge: Im Zuge der Wechseljahre taucht er regelmäßig auf. Damit verbundene Beschwerden lassen sich sowohl auf natürlichem als auch auf künstlichem Wege behandeln.


Das überwiegend im Gelbkörper hergestellte Progesteron ist neben dem Östrogen eines der wichtigsten Geschlechtshormone der Frau. Es sorgt nicht nur für die Regulierung des weiblichen Zyklus, sondern dient dem Körper darüber hinaus auch zur Vorbereitung auf eine Schwangerschaft. Insbesondere die mit den Wechseljahren verbundene Reduzierung des Progesterons ist dafür bekannt, Beschwerden auszulösen. Wer die Symptome von Progesteronmangel kennt, kann eine Behandlung rechtzeitig in die Wege leiten.

Reduzierung des Progesterons ist ein natürlicher Prozess 

Im Zuge des Älterwerdens erlebt jede Frau die Wechseljahre. Diese bewirken die Abnahme der Fruchtbarkeit und bedeuten eine gewaltige Umstellung für den Körper. Nach Jahren der Arbeit werden die Eierstöcke müde. An eine Phase der reduzierten Herstellung des Progesterons schließt sich die Einstellung des Menstruationszyklus an. Es ist nicht nur die Produktion von Progesteron, die eingestellt wird, sondern auch die des Östrogens. Dieser Prozess läuft jedoch nicht zeitgleich ab. Die Progesteronkurve nimmt in der Regel deutlich früher ab als die Östrogenkurve. Aus diesem Grunde stehen die ersten Jahre der Menopause ganz im Zeichen des Progesteronmangels. Dieser geht einher mit der sogenannten Östrogendominanz. Das Ganze ist ein natürlicher Prozess, der von Frau zu Frau unterschiedlich empfunden wird und verschieden ausgeprägte Beschwerden hervorruft. Einen Grund zur Sorge stellen diese aber nicht dar. Lediglich dann, wenn ein Progesteronmangel durch andere Umstände hervorgerufen wird, sollte eine genaue Abklärung erfolgen. Dieser kann beispielsweise auf eine Unterwicklung der Eierstöcke hinweisen oder durch eine Störung des Zyklus hervorgerufen werden.

Typische Symptome bei Progesteronmangel 

Eine Östrogendominanz zeigt sich anhand spezifischer Beschwerden. So gelten beispielsweise erhöhte Reizbarkeit, Rastlosigkeit und Ungeduld als häufig auftretende Anzeichen. Typische Symptome von Progesteronmangel sind auch plötzliche Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Stimmungsschwankungen. Des Weiteren lassen sich bei vielen Frauen auch starke Müdigkeit und Kopfschmerzen feststellen. Als sichtbare körperliche Symptome von Progesteronmangel lassen sich hingegen ein aufgeschwemmter Bauch, die allgemeine Gewichtszunahme geschwollene Brüste, Haarausfall und Veränderungen der Nägel ausmachen.

Beschwerden wirkungsvoll bekämpfen

Die Symptome bei Progesteronmangel stellen keine Erkrankung dar, können aber sehr wohl zur Beeinträchtigung des Wohlbefindens beitragen. Aus diesem Grunde streben viele Frauen eine entsprechende Therapie an. Eine solche kann sowohl auf natürlichem als auch auf künstlichem Wege erfolgen. Aus dem Bereich der Naturheilkunde empfiehlt sich beispielsweise die Einnahme von Mönchspfeffer. Eine andere Möglichkeit stellt die sogenannte Hormon-Ersatztherapie (HET) dar. Im Zuge einer solchen Behandlung wird der Frau zumeist ein kombiniertes Präparat aus Gestagen und Östrogen verabreicht. Zwar gibt es auch Therapien, die ausschließlich auf der Gabe von Östrogen beruhen – diese aber gelten als deutlich weniger verträglich.

 

Wer feststellen möchte, ob er unter einem Progesteronmangel leider, kann dies mit Hilfe eines einfachen Hormonspeicheltests. Größere Fachlabore bieten diese mittlerweile für Jedermann online an. Weitere Informationen, zum Beispiel beim Fachlabor Verisana:
http://www.verisana.de/progesteronmangel