Tanzturnier - Voraussetzungen zum Mitmachen und Infos zum Ablauf

Tanzen, das ist Bewegung nach Musik, man kann es aber auch als Sport betreiben, im Breiten- Leistungs- oder Turniersport


Will man sich mit anderen im Wettkampf messen, macht man das im Tanzturnier, und dies ist für den Hobbytänzer ebenso möglich wie für den ambitionierter Breitensportler oder Leistungssportler. Zum Tanzturnier können Tänzer einzeln oder als Paare, in Formationen oder auch Paare in Mannschaften antreten.

Für ein Tanzturnier müssen sich die Tänzer - wie in jeder Sportart - qualifizieren
Nicht alle Tänze werden als Sport betrieben, aber es sind doch eine ganze Menge, in denen sich die Tänzer austoben können – die lateinamerikanischen – und die Standardtänze, aber auch Rock ‘n Roll, Jazz und Hip-Hop. Orientalischer Tanz und sogar der Gardetanz, je nach Land, Kultur und Temperamenten. Ebenso unterschiedlich und vielfältig sind auch die Turniere und ihre Regeln. Wer an einem Tanzturnier teilnehmen will, muss natürlich erst mal fleißig trainieren. Das geht in Tanzschulen, Vereinen oder Tanzsportverbänden und in allen Altersgruppen. Für die Turniere gibt es allerdings Altersvorgaben in verschiedenen Startgruppen, zum Beispiel darf in der ersten Kindergruppe der ältere Partner höchstens neun Jahre sein, bei den ältesten Senioren verlangen die Regeln ein Mindestalter von 56 Jahren für den jüngeren Partner. Start-Klassen regeln die Einteilung der Tänzer nach ihrer Leistung.

Regelmäßiges Training und Teilnahme an Turnieren fördern die Leistungsstärke
Mit einer einstudierten Choreografie oder der freien Interpretation eines Musikstückes und in Garderobe, die dem Charakter der jeweiligen Tänze entspricht, können sich die Tänzer im Turnier präsentieren. Für Einsteiger oder Anfänger eignen sich dabei die Breitensportwettbewerbe (BSW-Turniere) am besten. Von dort kann dann der Aufstieg in die verschiedenen Startklassen und Turnierarten beginnen. Entsprechend der jeweiligen Regeln qualifizieren sich die Tänzer, wie bei fast allen Sportarten, von den Vorentscheiden bis in die Endrunde. Die Tänzer werden danach bewertet, wie sie Takt und Grundrhythmus beherrschen und die Musik in der Bewegung umsetzen. Dabei sind auch die jeweils typischen Körperpositionen und das Wechselspiel der Bewegungen von großer Bedeutung. Je schwieriger und kreativer die Bewegungselemente mit einander verknüpft sind, umso besser fallen die Bewertungen für den Bewegungsablauf aus. Bei der Einschätzung der 'Charakteristik' geht es darum, wie die einzelnen Tänze entwickelt wurden und wie die Tänzer in der Lage sind, das zum Ausdruck zu bringen. Dabei ist die schwierige Leistung nicht automatisch die bessere. Entschieden wird darüber, wie es gelingt, den Tanz in Rhythmus und Bewegung umzusetzen. Die besten Tänzer messen sich in internationalen Turnieren, Europa- und Weltmeisterschaften. Die International Dance Sport Federation (IDSF), weltweit größte Vereinigung von Amateur-Tanzsportverbänden und seit 1997 vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannt, strebt die Aufnahme des Tanzsports ins Wettbewerbsprogramm der Olympischen Spiele an. Bei den World Games, die den nicht-olympischen Sportarten den internationalen Vergleich ermöglichen, ist das Tanzturnier als Wettkampfart bereits fest etabliert.

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