Wer an Taurin denkt, dem kommt oft ein Wort in den Sinn: Energy-Drinks. Das liegt daran, dass dieser Stoff die Wirkung von Koffein verstärken soll, weswegen er in Energy-Drinks vorkommt. Diese These ist aber bislang nicht bewiesen. Was feststeht ist allerdings, dass Taurin die Acetylcholin-Menge im Organismus erhöht und deshalb kognitiv leistungssteigernd wirkt.
Im Generell entsteht Taurin beim Abbau der Aminosäuren Cystein und Methionin. Es spielt eine große Rolle bei der Bildung von Gallensäure, die wiederum für den Fettabbau sehr wichtig ist. Denn diese Säuren verändern die Trygliceride so, dass die Lipase, also das Enzym, was Fette abbaut, besser mit diesen reagieren und sie spalten kann. Als Triglyceride werden generell alle natürlichen Fette bezeichnet.
Insofern ist es unerlässlich, genügend Taurin zu sich zu nehmen, damit der Fettstoffwechsel gut funktioniert.
Um dem Organismus genug Taurin zur Verfügung zu stellen, muss ausreichend hochwertiges Eiweiß in der Nahrung vorkommen. Dieses ist in Fisch zu finden, welcher am besten zwei Mal die Woche auf dem Speiseplan stehen sollte. Außerdem reichern Hülsenfrüchte und mageres Fleisch den Taurinhaushalt an.