Teefasten: Entschlacken extrem

Neben Wasserfasten ist Teefasten die strengste Form des Heilfastens. Jegliche Kalorienzufuhr wird unterlassen und alleine Tee dient dazu den Magen zu füllen.


Das Teefasten gehört zu den klassischsten Möglichkeiten den Körper zu entschlacken und das Immunsystem zu stärken. Es kommt zu keiner Kalorienaufnahme, sodass der Körper allein auf die eigenen Energiereserven zurückgreifen muss. Wer Interesse, aber noch keine Erfahrungen mit dem Tee- beziehungsweise Wasserfasten hat, sollte es sich gründlich überlegen. Denn bei dem massive Eingriff in den Stoffwechsel können sich chronische Leiden verstärken, wie zum Beispiel Allergien, Gelenk- und Muskelbeschwerden oder Kopfschmerzen. Längeres Fasten, als nur zwei bis drei Tage muss in jedem Fall mit dem Hausarzt abgesprochen werden. Keinesfalls sollten mehr als 20 Prozent des Körpergewichts verloren werden!

Verlauf und Besonderheiten
Das Wesentlichste beim Wasser- oder Teefasten ist die Flüssigkeitsaufnahme von Wasser und Tee. Es sollte mindestens drei Liter sein. Davon circa zwei Liter Mineralwasser und etwa fünf bis sechs Tassen Kräutertee über den Tag verteilt. Man sollte ruhig für Abwechslung sorgen, was die Teesorten angeht. Am wichtigsten für den gesamten Entgiftungsprozess sollte aber die Qualität der Tees sein. Sie sollten natürlich gehalten sein und ohne Zusätze, wie Aroma- und Farbstoffe oder Konservierungsmittel sein. Ab und zu ist das Süßen mit etwas Honig ebenfalls erlaubt.
Zur Entschlackung tragen Sorten wie Anis, Salbei, Kümmel, Pfefferminze und Brennnessel bei. Beruhigend wirken Baldrian, Johanniskraut, Lavendel oder Ringelblume.
Es empfiehlt sich auch täglich Kamillentee auf den „Speiseplan“ zu setzen, da dieser den Magen und Darm beruhigt, gegen weichen Stuhl hilft, sowie bei Sodbrennen und anderen Darmentzündungen.

Vorbereitung
Das Teefasten wird wie üblich mit einer Entlastungswoche oder Entlastungstagen vorbereitet. In dieser Zeit sind nur Gemüse, Obst und Kartoffeln erlaubt. So stimmt man den Körper langsam auf die Belastung ein. Außerdem sollte man, je nach Dauer der Kur, Urlaub nehmen und Stress so weit es geht meiden. An die Kur schließt sich das sogenannte Fastenbrechen an. Durch eine kontinuierlich zunehmende Menge fester Nahrung, auch hier Schonkost, gewöhnt sich der Magen und die Verdauung wieder an feste Nahrung.