Manchmal sind Küchenutensilien so stark verschmutzt, dass man diese nicht mehr normal reinigen kann. In solch einem Fall muss man wohl oder übel zu härteren Maßnahmen greifen. Bei einem kleinen, günstigen Teesieb darf man abwiegen, ob es wirklich Sinn macht dieses zu reinigen. Im Haushaltsladen um die Ecke kann man ein Sieb nämlich bereits für einen oder zwei Euro erwerben. Wer alte Hausmittelchen gern hat, wird mit den folgenden Tipps auf jeden Fall eine Menge anfangen können. Die nötigen Zutaten dürften zudem in keiner Küche fehlen.
Der alte Zitronen Trick
Ein ganz altes Hausmittel ist der Wasser- und Zitronen-Trick. Das Teesieb wird zu Anfang mit einer Zitrone eingerieben. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird das Ganze mit warmem Wasser wieder abgespült. Alternativ dazu könnte man das Teesieb auch in die Spülmaschine geben. Wenn möglich, sollte man diesen Schritt aber trotzdem vermeiden. Durch das chemische Spülmittel, welches am Sieb teilweise haftet, kann sich der Tee Geschmack stark verändern.
Natron ist geschmacksneutral
Eine zweite Möglichkeit wäre, das Teesieb mit Natron zu reinigen. Dieser wird auf das Sieb gestreut und nach einer kurzen Einwirkzeit wieder abgewaschen. Man schmeckt es zwar nicht, dennoch sollte man darauf achten, dass keine Natron Rückstände auf dem Sieb zurückbleiben.
Kombi Reinigung mit der Thermoskanne oder Kaffeekanne
Viele Hausfrauen reinigen ihre Küchenaccessoires meistens gleichzeitig. Muss wiedermal die Thermoskanne daran glauben, kann man darin auch gleich das Teesieb reinigen. Einfach eine Packung Backpulver im heißen Wasser auflösen und in die Kanne leeren. Das Sieb dazu und ein paar Minuten einwirken lassen. Danach das Sieb und die Kanne wie gewohnt reinigen.
Natur pur – der Salztrick
Wer absolut etwas gegen Chemie und Geschmacksveränderer hat, sollte auf das gute alte Salz zurückgreifen. Einfach einen Kochtopf aufstellen, Salz hinzugeben und das Teesieb eine Weile auskochen lassen. Danach das Ganze auswaschen und schon sollte das Sieb wieder glänzen.
Papierfiler, die sanfte Alternative
Möchte man sich in Zukunft die Reinigungsprozedur ersparen, sollte man auf Papierfilter umsteigen. Diese kann man wunderbar am Teehalter befestigen und der Tee ist am Ende wirklich frisch. So ziemlich alle Filter sind biologisch abbaubar. Diese Variante ist noch umweltfreundlicher als die Natron- und die Wegwerfmethode. Auch die einsame arme Zitrone muss nicht zweckentfremdet werden.