Teichklärer: Unverzichtbares Detail für Ihren Gartenteich

Teichklar-Mittel und UV-Teichklärer – zwei Möglichkeiten für ungetrübtes Teichvergnügen.


Viel Liebe und Arbeit stecken Gartenbesitzer in die Gestaltung ihres Gartenteiches. Doch was nützt die schönste Pflanzenpracht und schillerndste Fischvielfalt, wenn trübes Wasser die Sicht vernebelt? Abhilfe versprechen Teichklärer, entweder als UV-Lampe oder als Wasserzusatz.

Klares Wasser durch UV-Lampen
Konstant betrieben sind UV-Teichklärer ein wirksames Mittel gegen Bakterien und Schwebealgen. Nachdem das Wasser durch eine Pumpe angesaugt und bestenfalls durch einen Vorfilter zusätzlich gefiltert wurde, fließt das Wasser durch den Teichklärer und wird mit UV-Licht bestrahlt. Dadurch werden Bakterien, Parasiten und Schwebealgen abgetötet. So kann eine Ausbreitung von Krankheitskeimen und übermäßiges Algenwachstum verhindert werden. Um ein optimales biologisches Gleichgewicht zu erreichen, muss auf die richtige Pumpenleistung geachtet werden, denn eine gesunde Konzentration an Algen und Bakterien ist notwendig für gesundes Wasser und ausgeglichenen Pflanzenwuchs. Je länger das Teichwasser der UV-Energie ausgetzt ist, desto wirksamer ist die Behandlung. Zu lange sollte das Wasser allerdings auch nicht im Teichklärer verbleiben, da sonst sämtliche Stoffe und Keime abgetötet würden – auch die nützlichen. Das Gerät sollte immer in Betrieb bleiben, außer nach der Zugabe von Medikamenten oder nachdem gewünschte, nützliche Bakterien eingebracht wurden. Diese siedeln sich am Boden und auf Steinen ab und werden somit nicht dem UV-Licht ausgesetzt. Nach etwa einem Jahr sollte die UV-Lampe gewechselt werden, da die Leistung dann nachlässt.

Wasserzusätze im Kampf gegen grünes Wasser
Eine Alternative zu der Installation einer UV-Lampe sind Teichklar-Mittel. Die darin enthaltenen Mikroorganismen sollen trübes Teichwasser innerhalb weniger Stunden sauber und klar werden lassen. Die Wasserzusätze gibt es in flüssiger Form, als Pulver und als Tabletten. Sie binden Algen, Schmutz und Schwebestoffe an sich und sinken dann zum Boden, wo sie ganz natürlich abgebaut werden können. Idealste Bedingungen finden die Mikroorganismen bei rund 20 Grad Wassertemperatur und bei einem ph-Wert zwischen 7,5 und 8,5. Werden diese Vorraussetzungen nicht erreicht, kann das Teichklar nicht richtig wirken. Eine vorherige Behandlung des Wassers mit entsprechenden Zusätzen ist dann ratsam. Auch eine gleichzeitige Behandlung mit Medikamten beeinträchtigt die Wirkung und sollte deshalb nur mit zweiwöchiger Pause stattfinden. Je nach Teichklar-Mittel müssen die Zusätze dreimal pro Jahr ins Wasser gegeben werden. Wird ein Teichfilter verwendet, muss die Hälfte der Dosierung über diesen zugeführt werden. Bei sehr starker Veralgung kann nach 14 Tagen mit dem Teichklärer nachdosiert werden.