Kombucha selbst machen

Wenn auch Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun wollen und gleichzeitig Geld sparen, können Sie Kombucha selbst machen.


Kombucha ist zwar geschmacklich gewöhnungsbedürftig, aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn er gilt als das Universalheilmittel schlechthin. Nicht nur bekämpft er Verdauungsprobleme aller Art, er stärkt auch das Immunsystem und kann heilungsunterstützend bei einer Vielzahl verschiedener Beschwerden eingesetzt werden. Man kann Kombucha auch selbst herstellen.

Das brauchen Sie:

  • Trichter
  • Teesieb
  • Teepilz
  • Kochtopf und Wasser
  • Zucker und Tee (schwarz oder grün, lose oder im Beutel)
  • Geschirrtuch oder anderes luftdurchlässiges Tuch
  • Haushaltsgummi/Gummiring
  • großes Ansatzgefäß, ideal sind Stein- oder Porzellangefäße
  • Ansatzflüssigkeit/fertiger Kombucha

Zubereitung

  1. Teezubereitung: Zunächst bringen Sie das Wasser zum Kochen. Sobald es kocht, den Topf vom Herd nehmen und den Tee hinzugeben. Etwa 15 Minuten ziehen lassen, damit sich viele Stickstoffe bilden. Diese benötigt der Pilz für seinen Stoffwechsel. Anschließend die Teeblätter abseihen oder die Beutel herausnehmen.
  2. Tee vorbereiten: Nun geben Sie für jeweils einen Liter Tee 100 bis 125 Gramm Zucker hinzu, rühren gut um und lassen das Ganze abkühlen. Der Zucker ist äußerst wichtig, da er vom Pilz als Energiequelle gebraucht wird. Im fertigen Kombucha ist kaum noch Restzucker enthalten. Rohrzucker ist hier besser geeignet, da er aromatischer ist als der weiße Industriezucker.
  3. Teepilz hinzugeben: Nun füllen Sie den Tee mittels eines Teesiebes in ein großes Ansatzgefäß um, und geben Ansatzflüssigkeit hinzu. Hierbei handelt es sich um fertigen Kombucha, der zum optimalen Ansäuern das richtige Mikroklima mitbringt. Haben Sie einen Teepilz in hoher Qualität, können Sie auch auf die Ansatzflüssigkeit verzichten. Geben Sie nun den Teepilz hinzu, decken das Gefäß mit einem luftdurchlässigen Tuch ab und verschließen es mit einem Haushaltsgummi oder Gummiring. Geben Sie etwas Essig auf das Tuch.
  4. Abwarten: Stellen Sie das Gefäß an einen warmen Ort und lassen Ihn die nächsten sechs bis 15 Tage dort stehen. Je nach Geschmack können Sie den Tee so lange vergären lassen, wie Sie möchten. Umso länger die Flüssigkeit steht, umso saurer und bitterer wird sie im Geschmack.
  5. Umfüllen und Teepilz abwaschen: Füllen Sie den Kombucha mit einem Trichter in Flaschen um und stellen ihn kalt. Der Teepilz wird mit kaltem Wasser abgewaschen, gegebenenfalls müssen Sie die untersten Pilzschichten entfernen, wenn Sie sich dunkel verfärbt haben. Behalten Sie etwas von dem fertigen Kombucha für den nächsten Gärvorgang über.

Hygiene ist alles

Zwar ist das Kombucha selbst machen ganz einfach, auf die Hygiene müssen Sie dennoch achten, denn der Teepilz ist sehr empfindlich. Bevor Sie ihn anfassen, sollten Sie sich unbedingt die Hände waschen. Er darf auch nicht in der Nähe von verschimmelten Lebensmitteln, Zimmerpflanzen oder der Dunstabzugshaube gelagert werden. Vor und nach jedem Gebrauch sollten alle Geräte und Gefäße sorgfältig gereinigt werden, Spülmittel sollte, wenn überhaupt, nur sparsam zum Einsatz kommen. Danach nochmal heiß abspülen, da der Teepilz auf chemische Substanzen sehr sensibel reagiert.