Telefoninterview: Keine Angst vor dem Gespräch mit dem künftigen Arbeitgeber

Wenn Sie einige Tipps beherzigen, werden Sie gelassen in das nächste Telefoninterview gehen und einen positiven Eindruck hinterlassen.


Wer auf der Suche nach einer neuen Stelle ist und auf das Feedback des angeschriebenen Arbeitgebers wartet, hofft auf die Gelegenheit, sich in einem Bewerbungsgespräch von der besten Seite zu präsentieren. Wenn ein Personalchef dann um ein Telefoninterview bittet, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, sind viele Bewerber verunsichert. Schaffen Sie sich Sicherheit, indem Sie gut vorbereitet in dieses Gespräch gehen und sich ein paar kleine Tipps zu Herzen nehmen!

Zu erwartende Fragen für das Telefoninterview vorbereiten
Auf ein persönliches Vorstellungsgespräch würden Sie sich ausgiebig vorbereiten und ein Telefoninterview ist im Prinzip nichts anderes! Also gilt auch hier: Stellen Sie sich auf einige Standardfragen ein, die üblicherweise angesprochen werden. Machen Sie sich ein Bild von dem Arbeitsplatz, für den Sie sich bewerben, vom Betrieb, seiner Geschichte und seiner Produktpalette. Warum reizt Sie diese Stelle, was qualifiziert Sie dafür und wie können Sie sich gewinnbringend für den Arbeitgeber einsetzen? Um auf Nachfragen bezüglich Ihres Lebenslaufes vorbereitet zu sein, sollten Sie ihn beim Gespräch griffbereit haben. Üben Sie doch einmal vorher und versuchen Sie, ihrem Partner oder einem guten Bekannten in wenigen Worten einen Überblick über Ihren beruflichen Werdegang zu geben. Wenn Sie sich um eine Stelle beworben haben, in der Fremdsprachen Voraussetzung sind, wundern Sie sich nicht, wenn das Gespräch plötzlich zwischen den Sprachen hin- und herwechselt. Sie sollten sich dann also auch auf die oben genannten Fragen in der jeweiligen Sprache vorbereiten.

Mit der Sprache überzeugen
Der grundsätzliche Unterschied zwischen einem Telefoninterview und einem herkömmlichen Bewerbungsgespräch ist offensichtlich: Man sieht sich nicht und kann nur über die Stimme kommunizieren. Blickkontakt und Körpersprache entfallen völlig. Gerade deshalb müssen Sie sich bewusst sein, wie wichtig die Informationen sind, die Sie mit Ihrer Stimme vermitteln. Dabei kommt es nicht nur darauf an, was Sie sagen, sondern auch, wie Sie es sagen! Richtige Atemtechnik hilft Ihnen dabei, ein Zittern der Stimme zu verhindern. Versuchen Sie nicht, ausladend und breit zu erzählen, sondern bleiben Sie bei klaren, strukturierten Sätzen. Ein deutliches „Ja“ oder „Nein“ kommt beim Gegenüber an, ein Nicken oder Schulterzucken nicht! Sprechen Sie Ihren Gesprächspartner immer wieder ganz bewusst mit seinem Namen an und vergessen Sie die absolute Nummer 1 aller Telefonregeln nicht: Lächeln! Ein Lächeln hört man in der Stimme, auch wenn man es nicht sehen kann.

Volle Konzentration auf das Telefoninterview
Was Sie für ein Telefoninterview auf jeden Fall brauchen, ist Ruhe und Konzentration. Normalerweise werden diese Gespräche vorher angekündigt und der Zeitpunkt abgesprochen. Sollte Sie der Anruf eines Personalchefs einmal unterwegs beim Einkaufen oder im Restaurant erreichen, sprechen Sie das ehrlich an und schlagen Sie einen anderen Zeitpunkt vor. Sorgen Sie vor dem Telefoninterview dafür, dass Sie nicht von Radio, Tieren oder Kindern gestört werden können, schließen Sie das Fenster und vergewissern Sie sich, dass der Akku des Telefons aufgeladen ist. Neben Ihren Bewerbungsunterlagen sollten auch Stift, Papier und Ihr Terminkalender bereitliegen. Nach dem Gespräch notieren Sie sich die besprochenen Punkte und Ergebnisse. Denken Sie auch daran, bis spätestens zum nächsten Tag eine kurze Mail zu schreiben und sich für das Gespräch zu bedanken.