Telefonnummern Rückwärtssuche: Wann ist sie hilfreich?

Die Frage, wer mit unbekannter Nummer anruft, lässt sich mittels einer Telefonnummern Rückwärtssuche häufig sehr einfach klären. Was jahrelang verboten war, ist nun möglich.


Es gibt zahlreiche Gründe für eine Telefonnummern Rückwärtssuche: Wenn regelmäßig nervige Werbeanrufe oder anonyme Anrufe kommen, deren Ursprung man nicht kennt, kann man mittels der Rückwärtssuche den anrufenden Anschluss ausfindig machen. Aber auch, wenn das Telefon Anrufe in Abwesenheit mit Telefonnummer zeigt, kann man mittels der Rückwärtssuche den Anrufer herausfinden. Mit der Rückwärtssuche können Sie zwar nicht den genauen Anrufer identifizieren, jedoch können Sie zumindest den anrufenden Anschluss ausfindig machen. Ist beispielsweise der Anrufer eines Callcenters am Apparat gewesen, können Sie im Internet heute auf zahlreichen Webseiten herausfinden, ob es sich um einen seriösen Werbeanruf handelt, den Sie beispielsweise durch die Teilnahme an einem Internetgewinnspiel erlaubt haben oder ob es sich um einen der zahlreichen Anbieter handelt, die über das Telefonmarketing unseriöse Angebote unterbreiten wollen.

Rückwärtssuche für Firmen
Gerade bei Firmenanschlüssen kann es schnell passieren, dass aufgrund einer belegten Leitung oder anderen Aufgaben ein Anruf nicht angenommen werden konnte. Mit der Telefonnummern Rückwärtssuche können Sie gegebenenfalls vor dem Rückruf auf den Anrufer schließen und sich entsprechend vor dem Rückruf auf selbigen vorbereiten. Gegebenenfalls finden Sie die angezeigte Telefonnummer auch in Ihrem Kundendatenstamm und können entsprechend schnell den Kunden zurückrufen, während seine Auftragsdaten bereits vor Ihnen liegen. Finden Sie heraus, dass es sich auch hierbei lediglich um einen Anruf via Telefonmarketing (Gewinnspiele, Abo-Angebote oder Werbegespräche) handelt, können Sie sich den Rückruf sparen und sich statt dessen mit wichtigen Angelegenheiten Ihrer Kunden befassen.

Telefonnummernrückwärtssuche und Datenschutz
Die Telefonnummern Rückwärtssuche, auch Inverssuche genannt, war aus Gründen des Datenschutzes bis Ende des Jahres 2004 grundsätzlich verboten. Auch heute kann man gegen die Verwendung, beziehungsweise dieAnzeige der eigenen Telefonnummer bezüglich der Inverssuche, Einspruch einlegen. Der Widerruf gegen eine Inverssuche ist jedoch nur für private Telefonnummern sinnvoll und auch nur dann, wenn die eigene Telefonnummer in keiner anderen Weise mit den persönlichen Daten des Anschlussteilnehmers in Verbindung gebracht werden kann. Hierfür darf die Telefonnummer weder auf einer öffentlichen Webseite noch im Telefonbuch auftauchen, während in der Telefonnummernrufanzeige eine Unterdrückung aktiviert worden sein sollte, damit nicht andere Wege als die offizielle Telefonnummern Rückwärtssuche die Daten offenlegen.