Tennisarm: Akute Hilfe und Vorbeugung

Der Tennisarm sollte unter anderem jede Stunde für etwa zwanzig Minuten gekühlt werden. Außerdem können homöopathische Heilmittel angewandt werden.


Nur in wenigen Fällen entsteht ein Tennisarm durch das Tennisspielen. Bei 90 Prozent der Betroffenen haben die Schmerzen, die durch einseitige Bewegungen hervorgerufen werden, andere Ursachen. Besonders oft tritt ein Tennisarm bei Handwerkern, Malern und bei Hausfrauen auf. Auch Leute, die viel am Computer arbeiten, können betroffen sein. Nicht umsonst nennt man den Tennisarm auch Sekretärinnenkrankheit oder Mausarm.

Symptome
Anzeichen für einen Tennisarm sind Schmerzen, die am Ellenbogen besonders schlimm sind, aber bis zur Hand abstrahlen können. Beim Ballen der Hand zur Faust verstärken sich die Schmerzen noch einmal. Bei schlimmen Fällen schmerzt bereits das Heben und Beugen selbst bei sehr leichten Gegenständen bereits.

Akute Hilfe
Zu Hause sollte der Ellenbogen jede Stunde für 20 Minuten entweder gekühlt oder beispielsweise durch Rotlicht gewärmt werden. Was angebrachter ist, hängt vom Patienten ab. Horchen Sie also in sich hinein, was bringt ihnen Erleichterung, was verschlimmert die Schmerzen? Auf jeden Fall sollte aber jegliche Belastung vermieden werden. Über Nacht ein elektrisches Heizkissen um den Arm zu wickeln, verschafft ebenfalls Erleichterung.

Hilfe aus der Natur
Homöopathische Heilmittel sind Quarkumschläge oder Weißkohlumschläge. Auch das Einreiben der betroffenen Stellen mit Rosmarinöl oder Rotöl kann die Schmerzen lindern. Hilfreich kann ebenso ein Heublumenbad des Armes sein. Des Weiteren kann Arnika helfen. Umschläge mit Retterspitz und Schwedenbitter verschaffen ebenfalls Linderung.

Vorbeugung
Da ein Tennisarm vor allem durch einseitige Belastungen und die immer gleichen Bewegungsabläufe hervorgerufen werden, versuchen Sie diese zu vermeiden. Sitzen Sie viel am Computer, kann das zum Beispiel heißen, sich eine ergonomischere Maus anzuschaffen. Aber auch ein Kissen vor der Tastatur zu platzieren, oder auch hier auf ein ergonomisch sinnvolleres Modell umzustellen kann helfen, einen Tennisarm zu vermeiden. Überbeanspruchungen sollten ebenso vermieden werden, machen Sie also bewusst Pausen und nehmen Sie nicht immer nur die rechte Hand um die Maus zu bewegen. Außerdem sollte sowohl der Computer als auch ihr Bürostuhl die richtige Höhe haben. Die Hände müssen locker vor der Tastatur aufliegen können. Wer zu den zehn Prozent gehört, bei denen der Tennisarm tatsächlich durch Tennis verursacht wurde, sollte auf einen vibrationsarmen Schläger zurückgreifen. Auch sollte man darauf achten, die Hände beim Dehnen nicht zu vergessen. Auch für Handwerker und Hausfrauen gilt als oberstes Gebot: Pausen machen! Auch gibt es spezielle ergonomisch geformte Griffe für verschiedene Geräte. Egal, ob Sie bereits betroffen sind, oder Vorbeugung betreiben wollen: Eine Stärkung der Unterarmmuskulatur ist sehr sinnvoll. Diese erreichen Sie durch das Trainieren mit leichten Gewichten.

 

 

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