Wer einen Teppichboden verlegen will, informiert sich am besten vorher eingehend über die möglichen Techniken. Das lose Verlegen ist zwar simpel, bietet sich jedoch nicht für alle Räume an. Wer seinen Teppich vollflächig verklebt, geht sicher, dass der Teppich auf keinen Fall verrutscht. Verwendet man allerdings den falschen Kleber, ist eine spätere Entfernung des Teppichs fast unmöglich. Wer seinen Teppich mithilfe eines Haftgitters verlegt, kann dieses meist sogar ein zweites Mal nutzen. Fixieren hat den Vorteil, dass der Teppich nach dem Verlegen fest sitzt, allerdings ist hier das Verlegen etwas komplizierter.
Nicht jede Verlegeart für jeden Teppich geeignet
Die Wahl Ihrer Verlegeart sollten Sie abhängig von der Teppichsorte wählen. Die unterschiedlichen Materialien sind nicht für jede Verlegeart geeignet. Für das lose Verlegen eignen sich beispielsweise schwere Teppicharten deutlich besser als leichte. Wer eine Fußbodenheizung sein eigen nennt, entscheidet sich am besten für die vollflächige Verklebung.
Hinterlässt keine Rückstände
Beim losen Teppichboden verlegen und beim Verlegen mit dem Haftgitter bleiben keine Rückstände zurück. Auch beim Verlegen mithilfe einer Fixierung bleibt der Boden sauber. Wer wenig Erfahrung hat und in einem Raum bis etwa 20 Quadratmetern Teppich verlegt, entscheidet sich am besten für die lose Verlegung. Hier wird der Boden nur an einigen Stellen mit doppelseitigem Teppichklebeband fixiert. Der Rest des Bodens liegt lose auf. Nachteil ist hier die Wellenbildung im Boden bei größerer Belastung, wie zum Beispiel durch die Rollen eines Schreibtischstuhls. Verwendet man zur Fixierung ein Haftgitter, kann das nicht passieren. Allerdings sollte man sich hier für ein Qualitätsprodukt entscheiden. Nicht jedes Haftgitter klebt nämlich gleich gut.
Hier sitzt der Teppich bombenfest
Bei einer vollflächigen Verklebung hat der Teppich dagegen gar keine Chance zu verrutschen. Gerade für Arbeitszimmer oder für stark begangene Räume ist diese Verlegeart bestens geeignet. Allerdings sollte man sich für die Wahl des geeigneten Klebers Zeit lassen. Schließlich können diese sowohl allein, als auch in Kombination mit der Teppichunterseite giftige Schadstoffe freisetzen. Informieren Se sich also genau und achten Sie auf anerkannte Prüfsiegel.