Terrarienbeleuchtung: Wie viel Licht für welches Tier

Die Tierhaltung von Reptilien und anderen Exoten erfreut sich immer größerer Beliebtheit, wobei die Terrarienbeleuchtung ein wichtiger Faktor für die Gesundheit der Tiere ist.


Terrarien samt seinen Bewohnern sind heute begehrter denn je. Ein Stück Exotik ins Haus zu holen macht dabei den Hauptreiz aus. Tiere zu beobachten, die sonst nicht in unseren Breitengraden zu finden sind, ist etwas ganz Besonderes. Damit die Tiere jedoch halbwegs artgerecht gehalten werden können, sollte man vor dem Kauf Informationen über das Lebewesen und die Größe des notwendigen Terrariums einholen. Ein wichtiger Aspekt für das Wohlergehen und auch das Überleben des Tieres ist die Terrarienbeleuchtung. Auch hier ist es erforderlich, sich über Wärme und Licht zu erkunden, das für ihr ausgewähltes Tier relevant ist.

Tiere für Terrarien
Da Terrarientiere nicht als Kuscheltiere zu bezeichnen und zu halten sind, stellt sich die Frage, warum man sich für ein Tier entscheidet, das im Terrarium gehalten wird. Oft möchte man ein Teil aus fernen Ländern in sein Haus holen. Andere sind begeistert davon, Tiere zu halten, die an eine Urzeit erinnern. Auch kleine Tiere aus der Nähe beobachten zu können, stellt einen Grund dar, einen Bewohner in die Wohnung zu holen, der eine Besonderheit darstellt. Zu den Terarrientieren gehören unter anderem Landschildkröten, Frösche, Molche, Spinnen, Schlangen und Insekten. Weiter finden verschiedene Echsen ein Zuhause in einem Terrarium. Warane, Geckos, Agame, Chamäleons und Leguane sind nur einige dieser Gruppe.

Die richtige Beleuchtung für Ihr Tier

Die Terrarienbeleuchtung stellt einen sehr wichtigen Faktor bei der Tierhaltung dar. Sie sorgt nicht nur für Licht, sondern auch für die richtige Temperatur, die das Lebewesen benötigt. So ist die Terrarienbeleuchtung sehr unterschiedlich und hängt von den Umweltbedingungen des Tieres ab, die sie in freier Natur vor finden. Einige Beispiele für verschiedene Terrarienbewohner sind hier aufgeführt. Schildkröten lieben viel Licht und Wärme. Für sie ist eine Hallogen-Metalldampflampe die richtige Beleuchtungsquelle. Schlangen benötigen eine Leuchtstoffröhre mit UV-Anteil. Oder Sie bauen einen HQI-Strahler (Hallogen-Metalldampflampe) ein und zusätzlich einen UV-Strahler. Das Licht eines HQI-Strahlers kommt dem des Sonnenlichts am nächsten. Das UV-Licht ist für die Bildung des Vitamin D3 wichtig, welches der Knochenbau benötigt. Vogelspinnen dürfen keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein, sonst trocknen sie aus. Sie brauchen kein helles Licht und vertragen auch keine hohen Temperaturen. So ist hier ein LED-Spot mit Rotlicht die richtige Wahl, da sie keine Wärme abgibt. So spielt die richtige Terrarienbeleuchtung für Gesundheit und Fortbestehung des Tieres eine sehr große Rolle.