Wer seine Terrasse überdachen lässt, kann selbst bei niedrigen Temperaturen oder bei schlechtem Wetter seine Terrasse voll ausnutzen. Wer schon einmal während den ersten Frühlingsstrahlen im März auf seiner Terrasse gefrühstückt hat, weiß um die Vorzüge einer Bedachung. Jedoch fällt die Entscheidung für das adäquate Terrassendach nicht so leicht. Denn dabei gibt es viel zu beachten. Die simpelste Methode seine Terrasse zu überdachen, ist natürlich einfach eine Markise anzubringen. Stabilere und langfristigere Lösungen sind meist aus Glas, Aluminium, Kunststoff oder Holz.
Schnee- und Windlast beachten
Wer die Überdachung selber baut, sollte unbedingt die Schnee- und Windlast beachten, damit er die Überdachung lange genießen kann. Planen Sie deshalb genug Verstrebungen ein und kaufen Sie nur hochwertige Materialien. Auch brauchen Sie eventuell für den Bau einer Überdachung eine Baugenehmigung, das variiert aber von Region zu Region.
Terrassenüberdachung oder Veranda?
Vor dem Bau sollte man genau über seine Bedürfnisse nachdenken. Wünscht man sich eine simple Überdachung oder braucht man auch ein Schattendach? Benötigt man neben dem Dach auch einen Windschutz für die Seiten der Terrasse? Eventuell bietet sich eine Veranda an, hier unterscheidet man zwischen einer offenen oder einer verglasten Veranda. Jede Variante bietet Vor- und Nachteile.
Bei einer verglasten Veranda entsteht schnell ein Wintergartengefühl, man ist eher drinnen als draußen. Am besten entscheidet man sich hier also für Schiebefenster, sodass man an heißen Tagen Luft in die Veranda lassen kann. Geschlossene Terrassendächer spenden zwar angenehmen Schatten, jedoch wird so das Wohnzimmer oft sehr düster, wenn es sich direkt hinter der Terrasse befindet. Durch ein Terrassendach aus Glas oder Kunststoff kann man zwar schon im Frühling oder in Sommernächten draußen sitzen und seinen Garten genießen. Im Sommer allerdings staut sich die Hitze unangenehm unter dem Dach.
Selbst entwerfen oder Baukasten?
Wer seine Terrasse überdachen will, hat die Qual der Wahl. Man kann zum einen auf einen Bausatz aus dem Baumarkt zurückgreifen oder aber die Überdachung selbst entwerfen und bauen. Beides hat Vor- und Nachteile. Generell sollte man jedoch unbedingt an eine Dachentwässerung denken. Sie haben gleich zwei Vorteile: Zum einen wird ihr Regenwasser gesammelt, zum anderen können etwaige Beete in der Nähe des Daches nicht überschwemmt werden. Oft reicht eine Überdachung nicht, um vor Wind oder ungewollten Blicken zu schützen. Meist sitzt man nämlich in einem Windkanal, wenn man nur die Terrasse überdacht. Gerade an windigen Ecken lohnt sich eine offene Veranda. Etwas offener und sonnendurchlässiger sind Spaliere, entweder mit Rose oder mit Efeu oder Knöterich bewachsen.