Es bedarf schon einiger Vorkehrungen und ein wenig Ehrgeiz zur Hobbybastelei, dann lässt der Erfolg einer wunderschönen Terrassendiele auch nicht lange auf sich warten.
In der Regel ist der Untergrund einer Terrasse entweder begrünt oder mit Kies bedeckt, wenn hier nicht schon ein Fundament geschaffen wurde. Ohne Fundament ist es wichtig, die Konstruktion so zu wählen, dass der Ablauf von Feuchtigkeit oder Regenwasser gewährleistet ist. Begünstigt wird die Verlegung mit einer vorherigen Sand- oder Kiesschicht. Die spätere Konstruktion darf nicht im Wasser stehen, da sie sonst verrottet, auch wenn sie vorher imprägniert wird. Hilfreich auf dem Untergrund sind Gehwegplatten in einem Abstand von 50 Zentimetern verlegt. Dielen, sowie das Holz der Unterkonstruktion sollten aus dem gleichen Holz bestehen, in einer Stärke von 45x70 mm (Latten). Die Gehwegplatten bilden ein so genanntes Punktfundament auf dem die Latten der Unterkonstruktion in einem Abstand von rund 50 cm
fest mit der Gehwegplatte verschraubt wird. Die Unterkonstruktion muss verwindungssteif sein und darf auch nicht durchfedern. Ein leichtes Gefälle von 2 cm verhindert später eine Wasserbildung auf den Dielen.
Das Verlegen einer Terrassendiele
In den meisten fällen handelt es sich bei dem Holz um druckimprägniertes Tropenholz oder eventuell Eiche. Auch wenn das Holz eine gewisse Stärke besitzt, so arbeitet es dennoch bei extremen Temperaturunterschieden. Aus diesem Grunde ist die Schraubenwahl sorgfältig zu bedenken, was Länge und Material betrifft. Damit sich das Holz an der Einschraubung nicht verfärbt, sind hier Niroschrauben die beste Wahl. Billige Spaxschrauben rosten und können unter Druck abreißen. Dann hat es sich mit der schönen Terrassendiele erledigt.
Beim Verlegen auf einen entsprechenden Mauerabstand achten und zwischen den Dielenbrettern gut 5-8 mm Luftabstand lassen, dann nimmt die Terrassendiele auch Fortschritte an. Bei den Längenanstößen der Bretter 2 mm Luft lassen. Die Löcher für die Schrauben müssen nicht vorgebohrt werden, in der Praxis hat sich ein Vorbohren allerdings bewährt. Wichtig, zu Beginn nicht zu dicht am Ende der Bretter schrauben, da dieses sonst leicht einreißen kann.
Endbehandlung von Terrassendielen
Mit Lasur oder Öl werden Terrassendielen endbehandelt. Eine derartige Behandlung schützt das Holz vor Witterungseinflüssen und verhindert das Reißen des Holzes.
Die Hirnenden müssen auf jeden Fall mit versiegelt werden. Nach der Austrocknung kann das Terrassenleben dort stattfinden.