Tetrazepam: Hilft bei Muskelschmerzen

Tetrazepam ist das Wundermittel gegen chronische Schmerzzustände und es wird immer wieder gegen Muskelschmerzen eingesetzt.


Patienten, die an Muskelschmerzen, chronischen Schmerzzuständen, Rückenschmerzen und Gelenkschmerzen leiden, werden sehr häufig mit dem Muskelrelaxans Tetrazepam behandelt. Muskelrelaxanzien bedeutet nichts anders als Entspannung der Muskulatur.

Wundermittel gegen Gelenkschmerzen

Nicht nur Muskelbeschwerden werden dank diesem Medikament vermindert, auch bei Spastikern wird dieses Medikament immer häufiger eingesetzt. Die spastischen Anspannungen werden dadurch maßgeblich reduziert. Fehlhaltungen der Gelenke, die verspannungsbedingte Schmerzen hervorrufen, können damit auch behandelt werden. Patienten, die bereits an leichten Muskel- oder Rückenschmerzen leiden, sollten sich baldmöglichst in eine Behandlung begeben. Fängt der Patient rechtzeitig eine Therapie an, kann man starken Schmerzen bereits vorbeugen. Ein Gespräch mit einem Orthopäden, aber auch mit dem Hausarzt kann bereits Wunder bewirken.

Wirkung und Dauer

Das Medikament verweilt nach der Einnahme rund 18 Stunden im Körper. Der Botenstoff GABA wird im Gehirn durch das Tetrazepam verstärkt und löst so unterschiedliche Muskelspannungen auf. Schlaffördernd und beruhigend auf die Nerven wirkt es nicht. Nur in hohen Dosen kann es zu einer Bewusstseinseinschränkung kommen.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Leider sind auch bei diesem Medikament Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen. Sehr häufig treten folgende Wirkungen nach der Einnahme auf: Müdigkeit, Hyptonie, Übelkeit und eine beeinträchtigte Reaktionsfähigkeit. Seltene Nebenwirkungen sind Mundtrockenheit, Polydipsie und Verlust der Libido. Neben den Hauptwirkungen können unter Umständen auch Verwirrtheit, Muskelspasmen und Aggression auftreten. An den Einnahmetagen sollte der Patient das Bedienen von Maschinen und anderen Fahrzeugen tunlichst unterlassen.

In folgenden Fällen sollte die Einnahme vermieden werden

Auf keinen Fall sollte Tetrazepams angewendet werden, wenn der Patient an einer Allergie leidet, eine vorliegende Ataxie, eine Funktionsstörung der Leber oder Myasthenia gravis hat und während der Schwangerschaft beziehungsweise in der Stillzeit.

Weitere Hinweise

Das Medikament ist rezeptpflichtig. Der behandelte Arzt erklärt die genauen Einnahmezeiten und wie häufig die Anwendung wiederholt werden muss. Tetrazepam wird grundsätzlich oral eingenommen. Die Therapie sollte am Ende Schritt für Schritt vermindert werden. Es kann eine Abhängigkeit entstehen, die dafür sorgt, dass die Wirkung nachlässt. Deswegen sollte der Patient, die genaue Dosis immer mit dem Arzt absprechen. Die Einnahme von Alkohol ist während der Tetrazepams-Therapie untersagt, da dieser die Wechselwirkungen verstärken kann. Auch sollte man Rücksprache mit dem Arzt halten, wenn noch weitere Medikamente während der Behandlung eingenommen werden.