Teure Schuhe oder doch die billigen? Was ist besser?

Welche Frauen teure Schuhe und welche billige tragen, kann man meistens aufgrund der geringen Qualitätsunterschiede kaum unterscheiden.


Einer Umfrage zufolge nennt jede deutsche Frau durchschnittlich 18 Paar Schuhe ihr Eigen. 25 Prozent von ihnen besitzen sogar 20 Paar oder mehr. Man erinnert sich noch zu gut an die beliebte Seriendarstellerin, die unglaubliche 40.000 Dollar in ihre Schuhsammlung investiert hatte. Haben also Frauen ihr hart verdientes Geld im heimischen Schuhschank stehen, oder erwerben sie die Exemplare in den beliebten Ketten? 

 

Teuer oder billig?
Die Meinungen darüber, welche Schuhe denn nun die besseren seien, teure Schohe oder doch die billigen, gehen weit auseinander. Die Wahl erfolgt nach Geschmack und aktuellen Modetrends. Schuhe können entweder als Konfektionsware, also seriell gefertigt in Discounterläden oder in teuren Markengeschäften erstanden werden. Männer haben zusätzlich noch die Möglichkeit, sich ihre Schuhe von einem Schuhmacher nach ihren individuellen Wünschen anfertigen zu lassen. Natürlich kosten die Schuhe nicht überall gleich viel.

 
Wie setzt sich der Preis zusammen?

Der Preis eines Schuhs wird maßgeblich von drei Faktoren bestimmt. Das wichtigste Kriterium ist die Art der Herstellung. Kaufhausmodelle werden industriell und in großer Stückzahl gefertigt, der Maßschuh hingegen muss von einem Schuhmacher in vielen Stunden Handarbeit hergestellt werden. Daraus ergibt sich ein Preis von durchschnittlich 800 Euro pro Paar. Auch das Herstellungsland ist wichtig. Der dritte Umstand, der einen Preis in die Höhe treiben lässt, sind gegenwärtige Trends. Auch von namhaften Designern entworfene Schuhe oder bekannte Markenexemplare sind dementsprechend teurer als ihre namenlosen Gegenstücke. 

Preiswert nicht zwangsläufig schlecht
Aus diesen Preisgründen lässt sich eine wichtige Tatsache ableiten. Billige Modelle sind nicht von schlechterer Qualität als teure Schuhe. Die großen Ketten lassen ihre Modelle in anderen Ländern produzieren, in denen Arbeitskräfte niedriger besoldet werden. Hohe Stückzahlen und niedrige Herstellungskosten ergeben also den niedrigen Preis. Bei entsprechender Pflege halten preiswerte Modelle genauso lange wie ein Markenmodell. Kauft man nun also zukünftig bei einem Markenhersteller oder weiter in der Billigkette ein? Es ist durchaus so, dass Discounter ihr Sortiment verstärkt auf aktuelle Trends ausrichten, während teure Marken überwiegend auf konservative, zeitlose Modelle setzen. Die größere Auswahl findet man beim Billiganbieter. 

Teures Outfit, billige Schuhe?

Menschen, die sich im Allgemeinen sehr teuer einkleiden, sollten auch bei den Schuhen nicht sparen. Das Gesamtbild wird durch minderwertige Materialien oder schlecht gepflegtes Schuhwerk nur zerstört. Besonders Geschäftsleute und Menschen, die oft ins Ausland reisen, sollten bei ihrer Schuhwahl besondere Sorgfalt walten lassen. Sind doch besonders Männerschuhe seit jeher ein Statussymbol und zeigen, welchen Stellenwert man einnimmt. Schuhe repräsentieren nicht nur in Deutschland gesellschaftliches Prestige.