Thalasso Therapie

Bei der Thalasso Therapie ist die Nähe zum Meer sehr wichtig, da neben den Packungen aus Algen und Fango und den Bädern im Schlamm vor allem das Küstenklima zur Entspannung bei der Thalasso Behandlung beiträgt.


Die Thalasso Therapie greift auf eine alte griechische Heilmethode, die schon zur Blütezeit der griechischen Hochkultur angewandt wurde. So kann man in alten Schriften des Hippokrates, der diese Behandlung entwickelte, über die geheimnisvolle Wirkung des Meeres nachlesen. Er behandelte mit dieser Methode Rheuma- und Ischiaspatienten und linderte somit schon damals mit einfachen Mitteln deren Leiden.

 

Meerestherapie
Richtig durchgesetzt hat sich die Thalasso Behandlung allerdings erst durch den Franzosen Bonnadiere, der im neunzehnten Jahrhundert diesem Thema seine Doktorarbeit widmete. Mittlerweile wird die Thalasso-Behandlung auch als Wellnessprogramm angeboten. Die Nähe zum Meer ist aber weitergehend zwingend notwendig. Denn neben den Packungen aus Algen und Fango und den Bädern im Schlamm sind es vor allem das gesunde Küstenklima und die Wanderungen am Strand, die den Patienten zusätzlich entspannen sollen. 

Bei verschiedenen Beschwerden
Daher wird die Thalasso Therapie besonders gerne bei Herz-Kreislauf-Problemen und Erschöpfungszuständen von Ärzten empfohlen. Auch Rheumapatienten oder Menschen mit Hautproblemen unterziehen sich dieser alten griechischen Heilmethode. Da die Wirkungsweise der Thalasso Therapie so vielseitig ist, wird sie auch bei Durchblutungsstörungen und Venenerkrankungen eingesetzt. Ihre Wirkungsweise ist daher vielseitig und für viele Erkrankungen geeignet. Allerdings sollten Patienten mit hohem Blutdruck, Asthma oder einer Jodunverträglichkeit von einer Thalasso Therapie absehen. Denn hier würde die Behandlung eher den weiteren Krankheitsverlauf negativ beeinflussen, anstatt zur Linderung der Symptome beitzutragen.