Vielen Menschen ist es oft unangenehm zuzugeben, dass sie sich in Behandlung eines Psychotherapeuten begeben. Dabei kann jeder Mensch in die Lage geraten, in der er auf psychologische oder psychotherapeutische Hilfe angewiesen ist.
Therapieplatz finden
Gerade bei der Wahl der Therapieplätze und damit des Psychotherapeuten sollte darauf geachtet werden, dass ein harmonisches Verhältnis zwischen Therapeut und Patient besteht, auch sollten Respekt und Vertrauen auf Gegenseitigkeit beruhen. Vorab ist es möglich, sich über gute Therapeuten in der Nähe im Internet zu erkundigen. Auskünfte erteilen natürlich aber auch die Krankenkassen. Auch der Hausarzt kann die Patienten beim Therapieplatz finden unterstützen. Bei der Wahl des Therapeuten sollte natürlich darauf geachtet werden, in welche Richtung dieser ausgebildet ist (Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, tiefenpsychologische Therapie).
Was zeichnet einen guten Psychotherapeuten aus?
Ein guter Therapeut steht vor allem im Arztregister und rechnet über die gesetzlichen Krankenkassen ab. Er zeichnet sich in erster Linie darin aus, dass man ihm vertrauen kann. Hat der Patient das Gefühl sich nicht wirklich mitteilen zu können, sollte schnellstmöglich ein anderer Therapeut aufgesucht werden. Zusätzlich sollte der Therapeut den Patienten über seine Praktiken und Strategien aufklären und erklären, warum er diese einsetzt. Auch sollte er sich ausreichend Zeit für seinen Patienten nehmen: Werden Telefonate während der Sitzungen angenommen, ist dies kein gutes Zeichen. Natürlich sollte der Therapeut bereits auch Erfahrungen mit dem Problem des Patienten haben.
Wann ist die Therapie erfolgreich?
Erste Ziele werden erreicht, wenn der Patient eine Veränderung seines Denkens, Fühlens, Handelns, und Verhaltens bemerkt. Da die Therapie den Patienten mit sich selbst konfrontiert, lernt er sich selbst besser kennen und verstehen und kann dementsprechend leichter auf sein persönliches Ziel hinarbeiten. Meistens stellt sich eine Besserung bereits nach der zehnten Sitzung ein, jedoch ist zu bedenken, dass keine Therapie geradlinig verläuft. So ist hin und wieder ein Rückfall in alte Denk- und Verhaltensmuster eher normal und nicht gleich als Warnsignal zu verstehen.