Thermokomposter - Vor- und Nachteile

Thermokomposter sind eine gute Möglichkeit schnell Humus herzustellen. Der Nachteil ist, dass sie empfindliche Nasen mit unangenehmen Gerüchen belästigen können. Lesen Sie hier über die Vorzüge und Nachteile.


Mit einem Thermokomposter wurde das Kompostieren – wenn man so will – regelrecht revolutioniert. Enorm viele Hobbygärtner möchten einen solchen Komposter nicht mehr missen, wenn sie ihn denn erst einmal besessen haben. Doch es gibt auch die Gruppe Gärtner, die fest davon überzeugt ist, dass ein solches Gerät niemals etwas in ihrem Garten zu suchen haben wird. Es ist bewiesen, dass Thermokomposter durchaus enorm hilfreich sein können, wenn man sich zum Ziel gesetzt hat, besonders schnell und auch effektiv zu kompostieren. Sogar Gärtner oder Gartenfachhändler im professionellen Bereich nutzen den Thermokomposter schon seit langer Zeit. Wenn nur hier und da ein hilfreicher Ratschlag befolgt werden würde, würden wahrscheinlich sogar die überzeugten Gegner dieser Kompostierungsart bald gerne von ihr profitieren.

Die vielen Vorteile des Thermokomposters
Der vielleicht entscheidenste Vorteil dieses Komposters ist, dass Material, das kompostiert werden soll, ungewöhnlich schnell für die Düngung beinahe jedes erdenklichen Gebietes verwendet werden kann. Beim gewöhnlichen Kompostieren kann es durchaus zwei bis drei Jahre dauern, bis durch viel Arbeit, durch das Durchmischen des Kompostiergutes, endlich verwertbarer Humus geworden ist. Durch die Methode des Thermokomposters dauert dieser Vorgang in etwa nur noch ein Vierteljahr. Denn die Wärme, die beim Kompostieren entsteht und beim Thermokomposter deutlich weniger entweichen kann, beschleunigt den Kompostiervorgang um ein Vielfaches. Auch teilweise teure Zusatzmittel, wie Kalk oder ähnliches, müssen bei dieser Methode kaum bis gar nicht mehr hinzugegeben werden.

Der Thermokomposter und sein einziger Nachteil
Es gibt einen Nachteil, der allerdings noch nicht einmal tatsächlich bewiesen ist. Kritiker dieser Methode des Kompostierens behaupten, dass deutlich mehr Geruchsbildung als beim gewöhnlichen Kompostieren entsteht. Es ist möglich, dass durch die höhere Temperatur und duch den schnelleren Vorgang der Umwandlung des Kompostiergutes in verwertbaren Humus auch mehr, beziehungsweise schneller etwaige Gerüche freigesetzt werden, die auch beim gewöhnlichen Kompostieren entstehen. Doch wenn Sie den richtigen Umgang mit dem Thermokomposter beherrschen, dann sollte auch dies für gewöhnlich nicht der Fall sein. Alles in allem merken Sie also deutlich, dass sich die Anschaffung eines Thermokomposters lohnt, wenn Sie schnell viel Humus benötigen. In diesem Fall kann er Ihnen sicher eine große Hilfe sein.