Tipps beim Baysitten: So geht's richtig

Für junge Menschen ist das Einhüten bei kleinen Kindern eine reizvolle Aufgabe, für die sich mit den richtigen Tipps beim Babysitten rüsten müssen.


Vor allem junge Mädchen suchen sich ein zusätzliches Taschengeld durch das abendliche aufpassen auf kleine Kinder – dem Babysitting. Das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Deshalb müssen einige Tipps beim Babysitten beachtet werden.

Junge Mädchen dürfen sich erst ab 14 Jahre mit Babysiten befassen

  • Auch für das Babysitten gegen Bezahlung gelten die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzes. Danach dürfen erst solche Jugendliche sich mit dem Babysitten Geld verdienen, die mindestens 14 Jahre alt sind. Und wenn man es genau nimmt, muss diese Tätigkeit um 22 Uhr ihr Ende finden. Die Altersgrenze gilt natürlich nicht, wenn das Einhüten unentgeltlich im Freundes- oder Verwandtenkreis erfolgt.
  • Jugendliche, die bei kleinen Kindern abends einhüten wollen, sollten sich darüber klar sein, wie man mit diesen umgeht. Gut ist natürlich, wenn sie selbst mit jüngeren Geschwistern Erfahrung haben und deshalb keine besonderen Tipps beim Babysitten benötigen. Nur wachsen die meisten Kinder heute einzeln auf. An vielen Orten bieten Sozialverbände, wie etwa das Deutsche Rote Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt oder der Kinderschutzbund Schulungen für das Babysitten an. Oftmals ist damit sogar ein Zertifikat verbunden. Wer so vorgeschult ist, braucht kaum Tipps beim Babysitten.

Kunden werden häufig durch Mundpropaganda gewonnen

  • Eltern oder alleinerziehende Mütter oder Väter suchen vor allem dann einen Babysitter, wenn sie gelegentlich abends ins Theater gehen wollen oder zu Freunden eingeladen sind. Dorthin können sie Kleinkinder schlecht mitnehmen, obwohl Theater heute oft schon Kleinkinderbetreuung anbieten. Diese Eltern suchen dann oft einen Babysitter durch Aushang am Schwarzen Brett der weiterführenden Schulen oder hören sich im Bekanntenkreis um. Wenn ein junger Mensch so durch Mundpropaganda einen Kunden für das Babysitten findet, ist das meist eine verlässliche Beziehung, die sich über Jähre strecken kann.
  • Zum Auftraggeber muss der künftige Babysitter frühzeitig Kontakt suchen, damit dieser ihm praktische Hinweise als Tipps beim Babysitten beim eigenen Kind geben kann – dessen Angewohnheiten, Ängste oder Liebhabereien. Meist wird der Babysitter am frühen Abend rechtzeitig vor dem Weggehen ins Haus kommen. Im Allgemeinen ist – weil man nun einmal erst spät abends aus dem Theater oder von einer Party zurückkommt – mit dem Einhüten eine Übernachtung verbunden. Auch das muss abgesprochen werden. Ebenso, ob der Babysitter am nächsten Morgen am Frühstück teilnimmt.

Die schulischen Leistungen dürfen nicht leiden

  • Auch über das Honorar für die abendliche Tätigkeit muss schon bei der ersten Kontaktaufnahme gesprochen werden. Die Entschädigung richtet sich nach den örtlichen Gepflogenheiten und wird meist nicht über 10 Euro für einen Abend liegen. Üblicherweise erhält der Babysitter freie Erfrischungsgetränke und meist auch am nächsten Morgen ein Frühstück.
  • Wichtig ist, dass der Jugendliche, der solche Aufgaben übernimmt, verhältnismäßig gute schulische Leistungen erbringt. Die dürfen durch die abendlichen Aufgaben nicht leiden. Ein wenig Mut und Vertrauen in sich selbst, gehören auch dazu – dann braucht der junge Mensch keine besonderen Tipps beim Babysitten.