Endlich wieder Sport! Leider sind nicht alle von Natur aus begeisterte Sportfreaks. Viele würden durchaus gerne aktiv werden, aber der innere Schweinehund macht immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Obwohl man sich oft schon nach dem ersten Mal Sport treiben super fühlt, fällt es dennoch wieder schwer sich das nächste Mal aufzuraffen und einfach loszulegen. Oft scheitert es einfach an mangelnder Vorbereitung oder der Wahl der Sportart. Gerade Sportmuffel brauchen hierbei einen festen „Sport-Alltag“, damit sich die Frage „Gehe ich heute, oder lieber morgen?“gar nicht erst stellt.
Passende Sportart wählen
Der erste Schritt zum Erfolg ist die Wahl der Sportart. Als Einzelkämpfer sind sie beim Volleyball denkbar schlecht aufgehoben, und dass ein Team-Player sich beim Joggen langweilt, ist auch nicht verwunderlich. Denken Sie doch einfach zurück, was Sie als Kind schon gerne machten oder probieren Sie einige Sachen in Schnupperstunden erst einmal aus, bevor Sie sich fest anmelden und später aus Frustration gar nichts mehr machen.
Feste Termine vereinbaren
Wenn Sie schließlich etwas gefunden haben, dass Ihnen Spaß macht, stellen Sie einen Trainingsplan zusammen und fangen Sie einfach an. Dabei gilt: besser heute als morgen. Tragen Sie dazu feste Sportzeiten in Ihren Terminkalender und nehmen Sie diese genauso kompromisslos ernst, wie alle anderen Termine auch. Anfangs ist es besser je nachdem, wieviel Zeit Sie haben, nur zwei oder drei Mal in der Woche fest einzuplanen, da Sie sonst leicht in Stress geraten und es umso eher als Belastung empfinden. Wenn Sie sich außerdem mit einem Trainingspartner verabreden, fällt es durch diese Verbindlichkeit auch leichter sich aufzuraffen und tatsächlich hinzugehen.
In Etappen denken
In kleinen Schritten kommen Sportmuffel dem Erfolg schneller nahe, als mit übertriebenen kurzfristigen Zielen oder einer Planung für das nächste halbe Jahr. Überlegen Sie sich, was Sie in der nächsten Woche schaffen wollen und ziehen Sie am Ende der Woche eine Bilanz. Haben Sie alle Trainingseinheiten eingehalten? Wobei hatten Sie Probleme, oder gab es besondere Erfolge? Hilfreich ist eine Art Sporttagebuch. Anhand der Einträge werden die erreichten Ziele schneller deutlich, und dies ist ja die denkbar beste Motivation an der Sache dran zu bleiben. Gönnen Sie sich außerdem kleine Belohnungen für ihr Durchhaltevermögen. Wer den Sport dann immer noch als eine Belastung empfindet, sollte auf jeden Fall überdenken, was geändert werden könnte. Vielleicht sind es die falschen Trainingszeiten, oder eine Abwechslung muss her.